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18.04.1997 - 

User-Konferenz: Mehr Show als Produkte

Oracle 8 kommt im Juni 1997

Ray Lane, Chief Operating Officer der Oracle Corp., der sich dieses Jahr in seiner Eröffnungsrede als Visionär des Informationszeitalters versuchte, jonglierte mit zahlreichen Klischees, um vor allem das netzbasierte Computing ê la Oracle in strahlendsten Farben zu malen. Zwar sei das Networking teurer als vermutet, räumte Oracles Nummer zwei ein, doch nur diese Technik versetze Dritte-Welt-Staaten in die Lage, an den Segnungen der Hochtechnologie und weltweiter Informationen teilzuhaben.

Enttäuscht waren Anwender, die endlich die Hybrid-Datenbank Oracle 8 zu Gesicht bekommen wollten. Laut Lane ist die Version 8, seit Jahren als ultima- tive Verschmelzung von objektorientierter und relationaler Welt angekündigt, nun eher ein kleines Update auf die derzeitige Version 7.3. Darüber hinaus liege der Fokus auf Performance. Außerdem werde Version 8 Petabyte-Umfänge bewältigen sowie wesentlich mehr Benutzer verwalten können. Auf die Frage, inwieweit das Produkt als objektorientiert bezeichnet werden könne, antwortete Lane, es komme darauf an, wie eng man Objektorientierung definieren wolle.

"Sedona", die objektorientierte Entwicklungsumgebung von Oracle - ebenfalls seit Jahren angekündigt -, soll nun gemeinsam mit Oracle 8 auf den Markt gelangen. Diese mageren Produktankündigungen ergänzte der Hersteller um wenige Nachrichten zur hauseigenen integrierten Anwendungssoftware, die seit kurzem in der Version 10.7 vorliegt. So unterstützt die Finanzbuchhaltung "Financials" nun 20 Sprachen und berücksichtigt japanische Steuergepflogenheiten.