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18.04.1997 - 

Neue NCs aus Japan

Oracle: Betriebssystem für Netz-Computing

Lediglich fünf Prozent der Weltbevölkerung setzen einen PC ê la Intel und Microsoft ein, bekundete die Oracle-Führung auf der Europäischen Oracle User Conference, die vergangene Woche mit 4500 Teilnehmern in Wien stattfand. Der Grund für diese schwache Resonanz auf den PC: Der Rechner sei mit 12000 bis 20000 Mark Unterhaltskosten pro Jahr zu teuer und die Benutzerhandbücher, so dick wie ein kompletter Netzcomputer, wiesen auf den Lernaufwand hin, die ein Windows-PC mit sich bringe. Kein Desktop gleiche einem zweiten, alle seien in unterschiedlicher Weise konfiguriert.

Eine solche Flexibilität läßt das NC-Server-Betriebssystem nicht zu. Es ist "nicht programmierbar", wie Ray Lane, COO bei der Oracle Corp., gegenüber Journalisten erläuterte: "Es läuft ganz einfach. Niemand ändert es, und keiner fügt irgendwelche Spiele hinzu. Denken Sie an die Software in Ihrem Videogerät."

Das neue Betriebssystem ist mit einem Posix-kompatiblen Microkernel ausgestattet und konkurriert im Low-end-Bereich gegen Windows NT und Unix. Damit eigne es sich nach Angaben der Oracle-Führung für Anwendungen mit bis zu 25 Clients.

Generell lasse sich das NC-Server-Betriebssystem auf einem gewöhnlichen PC installieren. In Japan, wo das Server-Betriebssystem diese Woche vorgestellt wird, ist die Hardware mit 64 MB Speicher ausgestattet, mit einer 1-GB-Festplatte, Ethernet-Support, Modem und CD-ROM-Laufwerk und einer CD, die die komplette Software inklusive Betriebssystem enthält.

Ferner wollen Hersteller aus dem Bereich Consumer Electronics fünf neue Varianten des NCs vorstellen. Sie sollen entweder mit auf 233 Megahertz getakteten Strong-Arm-Prozessoren von DEC ausgestattet sein oder mit Pentium-Chips, die über Taktraten von 133 oder 200 Megahertz verfügen. Sie besitzen 16 MB Speicherkapazität, ein Ethernet-Board oder ein 33,6-Kbit/s-Modem sowie ein CD-Laufwerk. Auf der zugehörigen CD befinden sich das NC-Betriebssystem, ein Video-User-Interface, "Navigator" von Netscape, "Java Views" sowie ein Editor.