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12.10.2007

Oracle bietet 6,6 Milliarden Dollar für Bea Systems

Das traditionelle Gerücht zum Freitag ist diesmal mehr als ein Gerücht: Oracle hat tatsächlich ein Angebot für Bea Systems abgegeben.

Die Serie milliardenschwerer Einkäufe beim Softwarekonzern Oracle reißt nicht ab: Der Datenbank-Anbieter will den amerikanischen Infrastruktur-Softwareanbieter Bea Systems übernehmen. Geboten würden je Aktie 17,00 Dollar in bar, teilte Oracle am Freitag im kalifornischen Redwood Shores mit. Das Gebot liege um 25 Prozent über dem Schlusskurs vom Donnerstag, der 13,62 Dollar betragen habe. Rechnerisch ergibt sich aus der Offerte und der Aktienzahl von 392 Millionen eine Bewertung für Bea in Höhe von 6,664 Milliarden Dollar.

"Wir glauben, dass unser Bar-Angebot die beste Option für Bea-Aktionäre darstellt und Oracle das beste Zuhause für deren Mitarbeiter und Kunden ist", sagte Oracle-President Charles Phillips. Zuvor hatte der Investor Carl Icahn Druck auf Bea ausgeübt, einem Verkauf des eigenen Unternehmens zuzustimmen. Aktien der in San Jose beheimateten Firma Bea stiegen im vorbörslichen Handel um 24,4 Prozent auf 16,95 Dollar.

Für Oracle ist dies nur eine weitere Perle einer langen Kette von Übernahme. Seit 2005 gab das von Larry Ellison geführte Unternehmen etwa 25 Milliarden Dollar für die Übernahme von Konkurrenten wie Siebel, Peoplesoft und Hyperion aus. Die Aktien des Unternehmens wurden vorbörslich mit 22,40 Dollar gehandelt. Am Vorabend war die Aktie kurz vor Handelsende eingebrochen und mit einem Minus von 2,01 Prozent mit 22,46 Dollar aus dem Handel gegangen.

Am Sonntagabend war auch Erzrivale SAP, der jahrelang die Strategie rein organischen Wachstums gepredigt hatte, dem amerikanischen Konkurrenten auf den Weg gefolgt, durch Übernahmen zu expandieren. SAP will nun den französischen Anbieter von Business-Intelligence-Software Business Objects für rund 4,8 Milliarden Euro übernehmen. Mit der Akquisition wollen die Walldorfer den Kundenkreis ausweiten und sich Wachstum einkaufen. (dpa/ajf)

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