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Oracle-CEO lehnt außergerichtliche Einigung mit SAP ab - EamS

20.05.2007
MÜNCHEN (Dow Jones)--Im schwelenden Rechtsstreit mit der SAP AG sieht Oracle-CEO Larry Ellison keinen Raum für eine außergerichtliche Einigung: "Wir freuen uns auf den Prozess", sagte Ellison zu "Euro am Sonntag" (EamS). Über die Höhe der angekündigten Schadensersatz-Klage wollte sich Ellison dagegen nicht äußern. Dazu werde man zunächst die Erwiderung von SAP abwarten, sagte der Gründer des in Redwood City beheimateten Software-Konzerns.

MÜNCHEN (Dow Jones)--Im schwelenden Rechtsstreit mit der SAP AG sieht Oracle-CEO Larry Ellison keinen Raum für eine außergerichtliche Einigung: "Wir freuen uns auf den Prozess", sagte Ellison zu "Euro am Sonntag" (EamS). Über die Höhe der angekündigten Schadensersatz-Klage wollte sich Ellison dagegen nicht äußern. Dazu werde man zunächst die Erwiderung von SAP abwarten, sagte der Gründer des in Redwood City beheimateten Software-Konzerns.

Der US-Konzern hatte SAP Ende März wegen "unternehmerischen Diebstahls in großem Stil" verklagt. Laut Oracle soll sich der Wettbewerber aus Walldorf widerrechtlich Zugang zu einer passwort-geschützten Oracle-Webseite verschafft und von dort mehrere tausend Dokumente heruntergeladen haben.

Der DAX-Konzern bestreitet die Vorwürfe. Es werde eine Erwiderung im Rahmen der bis Juli laufenden Frist vorbereitet, sagte SAP-Sprecher Frank Hartmann, ohne einen konkreten Termin zu nennen.

Auch nach der jüngsten Übernahme des US-Unternehmens Agile setzt Ellison auf Zukäufe. "Viele börsennotierte Gesellschaften sind derzeit günstig bewertet, Kapital ist billig", sagte er "Euro am Sonntag". Zudem ließe sich mit Übernahmen Wert schaffen. Dies zeige auch das Beispiel Oracle. Trotz der Akquisitionen der vergangenen drei Jahre habe das Unternehmen seine operative Marge bei rund 40% halten können. "Dabei sind wir deutlich wettbewerbsfähiger geworden", so Ellison.

Webseite: http://www.finanzen.net/eurams/eurams_uebersicht.asp

DJG/brb

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