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14.06.2002 - 

Analysten zweifeln an Quartalszahlen

Oracle dementiert Gerüchte über Entlassungen

MÜNCHEN (CW) - Nach Einschätzung von George Gilbert, Analyst bei Credit Suisse First Boston, wird Oracle seine rund 40000 Köpfe zählende Belegschaft um 400 bis 800 Mitarbeiter reduzieren. Mit den daraus resultierenden Einsparungen sollen die Bilanzen des Unternehmens verbessert werden.

Laut Gilbert hat der Datenbankspezialist in den vergangenen Monaten wiederholt mit Problemen im Segment für Unternehmenssoftware gekämpft. Anwender hätten vor allem die Qualität der Oracle-Produkte bemängelt. Auch das Kerngeschäft mit Datenbanken gerate durch die Konkurrenz von Seiten IBMs und Microsofts zunehmend unter Druck.

Die Oracle-Verantwortlichen dementierten zunächst die Angaben des Analysten, räumten später jedoch ein, dass bereits 200 Jobs in der Entwicklungsabteilung gestrichen worden seien. Dabei werde es auch bleiben, versicherten die Manager des Softwareherstellers. Außerdem könne man bei dieser Zahl nicht wirklich von Entlassungen sprechen, erklärte Ellison lapidar. Sein Unternehmen werde die Vorgaben für das Ende Mai abgeschlossene vierte Quartal erfüllen. Er gehe nach wie vor von Einnahmen in Höhe von 2,6 Milliarden Dollar und einem Profit von zwölf Cent je Aktie aus. Es sei unverantwortlich von den Finanzanalysten, offen darüber zu spekulieren, ob Quartalsergebnisse erreicht würden oder nicht, schimpft der Oracle-Boss. (ba)