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04.08.1989 - 

DB-Abfragen erfordern auf dem Mac keine SQL-Kenntnisse:

Oracle engagiert sich für Macintosh

MÜNCHEN (CW) - Das relationale Datenbanksystem Oracle für den Macintosh-Rechner erlebt bereits ein halbes Jahr nach seiner Einführung ein Update. In der Version 1.1 soll das System sowohl auf DB2- als auch auf SQL/DS-Datenbanken zugreifen können. Dabei sind SQL-Kenntnisse Herstellerangaben zufolge überflüssig.

Das Oracle-Datenbanksystem ist mit der grafischen Oberfläche des Macintosh-Rechners gekoppelt und integriert die SQL-Befehle über "Hyper SQL ", die von Oracle entwickelte Erweiterung der Apple-Sprache Hypertalk. Alle DB2- und Oracle-Anweisungen sind jetzt in Hypertalk eingebunden, lobt Marc Benioff, Leiter der Macintosh-Geschäftseinheit bei der Oracle Corp. in Belmont/Kalifornien, das erweiterte Datenbanksystem.

In Hyper SQL geschrieben ist auch der Hypertalk-Anwendungsgenerator, mit dem sogenannte Stacks erstellt werden, über die ohne Kenntnis der Abfragesprache mit SQL-Datenbanken kommuniziert werden kann. Der Zugriff auf die Oracle-Datenbank erfolgt dann über die Hypercard, einem Macintosh Datenbanksystem, das Oracle jedoch als Programmieroberfläche bezeichnet. Die Verbindung zu den IBM-Datenbanken wird über 3270- und Irma-Kommunikationskarten hergestellt.

Mit Oracle 1.1 für den Macintosh ist es laut Anbieter möglich, mit einer einzigen Abfrage auf Daten zuzugreifen, die auf verschiedenen Rechnerarchitekturen abgelegt sind. Die so zusammengestellten Datensätze könnten dann in Standard-Mac-Anwendungen wie etwa in einer Textverarbeitung bearbeitet werden.