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10.03.2000 - 

Ein Standard für Metadaten fehlt noch

Oracle eröffnet ein neues Data Warehouse

MÜNCHEN (CW) - Mit dem "Warehouse Builder" hat Oracle eine Suite vorgestellt, die alle Anforderungen im Data-Warehousing-Bereich abdecken soll. Mit der Software lassen sich Daten aus Legacy-, ERP- und E-Commerce-Anwendungen extrahieren und auswerten.

Konnten die Kunden früher lediglich Oracles Datenbanken als Repository nutzen, liefert die Firma diesmal alle nötigen Extraktions-, Tranformations- und Ladewerkzeuge in der Warehouse-Builder-Suite gleich mit. Dazu zählen die Datenbank "8i" sowie die Analyse-Tools "Express" und "Discoverer". Nach Aussage von Oracles Manager Jagdish Mirani ist es jetzt möglich, Informationen aus verschiedenen Applikationen unter einem Dach zusammenzuführen.

Hierbei müssen die Anwender auf Metadaten zurückgreifen, die der Warehouse Builder im CWMI-Format (CWMI = Common Warehouse Meta Data Interchange) unterstützt. Dies könnte sich als Stolperstein erweisen, denn ein weltweiter Standard für die Meta-Informationen existiert noch nicht. Zwar hat Oracle gemeinsam mit NCR, Unisys, IBM und Hyperion den CWMI-Entwurf zur Verabschiedung bei der Object Management Group (OMG) eingereicht, es gibt jedoch einen vergleichbaren Plan namens Open-Information-Management-(OIM-) Standard, der hauptsächlich von Microsoft getragen wird.