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23.04.2004 - 

Zielgruppe unterer Mittelstand, Filialen und Abteilungen

Oracle installiert 10g-Datenbank auf Dell-Servern

MÜNCHEN (CW) - Damit sich Oracle mit seiner Datenbank erfolgreicher gegen IBM und Microsoft im unteren Mittelstand behaupten kann, soll die für diese Klientel vorgesehene 10g-Variante vorinstalliert auf Dell-Servern angeboten werden.

Das voraussichtlich ab Juni verfügbare Bundle umfasst die auf den Ein- und Zwei-Prozessor-Maschinen Poweredge 2600/2650 vorinstallierte "10g Standard Edition One". Zielgruppe für das Paket sind außer kleineren Mittelständlern vor allem Filialbetriebe und Abteilungen in größeren Unternehmen. Bestückt mit dem Betriebssystem "Enterprise Linux" von Red Hat, werden die Rechner ab rund 4100 Dollar zu erhalten sein. Wie viel das für einen späteren Zeitpunkt geplante und mit Windows ausgestattete Pendant kosten soll, kann Oracle noch nicht sagen. Die Vereinbarungen mit Dell sind insofern exklusiv, als Oracle über einen Zeitraum von neun Monaten mit keinem weiteren Server-Anbieter als OEM-Partner kooperieren darf.

Preisvergleich mit IBM

Die Datenbank selbst hatte Oracle vor etwa sechs Monaten auf den Markt gebracht und für knapp 5000 Dollar mit unbeschränkter Benutzerzahl oder 149 Dollar pro User bei einer Mindestabnahme von fünf Lizenzen angeboten. Das Produkt konkurriert mit der "Express"-Variante von IBMs DB2, die sich aufgrund von vereinfachten Installations- und Administrationsfunktionen ebenfalls für Unternehmen mit kleinen IT-Abteilungen eignet. Die Preise betragen hier rund 500 Dollar pro Server und 100 Dollar für einen Benutzer. Zum Vergleich: Klammert man die Kosten für Hardware und Betriebssystem aus der jüngsten Oracle-Offerte aus, kommt die Standard Edition One auf 775 Dollar, wobei das Pricing für die Benutzerlizenzen noch nicht festgelegt wurde.

Von dem gegen IBM und Microsoft gerichteten Konkurrenzkampf profitiert in jedem Fall Dell. 22 Prozent der Datenbanken unter 10000 Dollar sollen bereits auf Dell-Hardware installiert sein. (ue)