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31.05.2005

Oracle liefert IBM ein Kopf-an-Kopf-Rennen

Der Datenbank-Markt hat 2004 um zehn Prozent zugelegt.

IBM führt den Markt für relationale Datenbank nur noch mit knappem Vorsprung an, nachdem der 2001 von Big Blue überholte Rivale Oracle 2004 wieder kräftig aufholen konnte. Der Gartner-Statistik zufolge, in die ausschließlich Umsätze mit Lizenzverkäufen einfließen, nahm IBM im vergangenen Jahr mit Datenbanken 2,66 Milliarden Dollar ein - ein Plus von 5,8 Prozent im Vergleich zu 2003.

Nahezu gleichauf mit IBM lag Oracle mit 2,64 Milliarden Dollar. Das Wachstum hier betrug jedoch 14,6 Prozent. Laut Gartner ist die Differenz zwischen den beiden Branchengrößen statistisch kaum noch signifikant, so dass es keinen Sinn mache, von einem der Hersteller als Marktführer zu sprechen. In Zahlen ausgedrückt kam IBM auf 34,1 Prozent Marktanteil, Oracle auf 33,7 Prozent.

Oracles gelungene Aufholjagd führen die Analysten nicht zuletzt auf ein erfolgreiches Linux-Marketing zurück. Das Versprechen, Kosten zu sparen, wenn die Datenbank mit dem Open-Source-Betriebssystem kombiniert wird, habe offensichtlich bei vielen Kunden Anklang gefunden, denn ein großer Teil der Oracle-Umsätze sei auf dieser Plattform getätigt worden.

Platz Drei in der Datenbank-Rangliste belegt Microsoft mit einem Wachstum von 18,7 Prozent, dem höchsten der Branche. Betrachtet man ausschließlich die Windows-Welt, brachten die dort lauffähigen Datenbanken insgesamt 3,1 Milliarden Dollar. (ue) u