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31.01.2003 - 

Mehr Services und Module für die E-Business-Suite 11i

Oracle lockt Kunden zum Upgrade der Applications

SAN DIEGO (CW/IDG) - Mit Nachdruck versucht Oracle, sein Geschäft mit seiner Unternehmenssoftware "E-Business Suite 11i" anzukurbeln. Vor allem sollen Bestandskunden durch zusätzliche Dienstleistungen, Installationsprogramme, neue Features und Supportentzug zum Upgrade und Zukauf von Modulen animiert werden.

Auf seiner Kundenveranstaltung "Appsworld" in San Diego versuchte Oracle ein weiteres Mal, seine Klientel mit einer Reihe von Ankündigungen zum Wechsel auf Release 11i seiner E-Business-Software zu bewegen. Anlass ist, dass rund zweieinhalb Jahre nach der Auslieferung der umfangreichen Suite bisher schätzungsweise nur 5200 der offiziell etwa 13000 Kunden erfolgreich auf die aktuelle Version migriert sind. Weitere 1600 haben mit dem Umstieg begonnen, während 3500 ein Release der Vorgängerversion 11 betreiben und rund 2300 Kunden bis heute bei der mittlerweile sieben Jahre alten Version 10.7 geblieben sind. Als Gründe für ihr Zögern nennen Anwender vor allem die vielen Fehler früherer Release-Stände der Software, ihre schwierige Implementierung, die derzeitige Wirtschaftslage und schrumpfende IT-Budgets.

Prozesse stärker berücksichtigt

Neben einer kürzlich angekündigten Neustrukturierung der Berater- und Vertriebsorganisation in den USA kündigte Oracle auf der Veranstaltung jetzt zusätzliche Services und Produkterweiterungen an, um das Geschäft in Schwung zu bringen. Ein Beispiel sind die "Business Flow Accelerators". Die rund 20 geplanten Pakete umfassen vorkonfigurierte Softwaremodule, Schulung, Implementierungs- und Wartungsdienstleistungen. Gegenüber dem bisherigen Angebot "Oracle Fast Forward" soll nun eine einfachere und stückweise Implementierung der Suite möglich sein, denn die diversen Pakete seien laut Oracle jetzt besser auf die konkreten Bedürfnisse und Prozesse einzelner Branchen wie etwa dem öffentlichen Dienst, Schulungsanbietern oder dem Gesundheitswesen angepasst.

Parallel dazu stellte der Datenbankriese mit "Oracle All-in-One" ein neues Outsourcing-Angebot für 11i zum Festpreis sowie die in erster Linie an den US-Markt gerichtete "E-Business Suite Subscription Edition" für kleine Firmen vor. Letztere bietet Kunden gegen eine monatliche Gebühr ein vorkonfiguriertes Paket aus Unternehmenssoftware. Zudem war in San Diego erstmals die aktuelle Version 5 des Moduls "Daily Business Intelligence" zu sehen. Dieses ist auf Oracles Datenbank "9i R2" ausgelegt und soll es erlauben, innerhalb desselben Systems ein Data Warehouse zu implementieren, statt wie sonst üblich eine separate Datenbank für die Informationsverwaltung erwerben zu müssen.

10.7-Support verlängert

Gescheitert ist hingegen vorerst der Versuch, Kunden, die noch die veraltete Version 10.7 im Einsatz haben, durch eine Beendigung der Wartungsverträge zum Juni dieses Jahres zu einem Upgrade auf Version 11i zu zwingen. Noch auf der Veranstaltung musste sich Oracle offenbar dem Druck beugen und kündigte an, den Support - wenn auch in begrenztem Umfang - nochmals bis Juni 2004 zu verlängern. (as)