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09.10.1987 - 

Mehr Support für Transaktionsverarbeitung in der Datenbank-Welt

Oracle: Mit TP-Power DB2-Markt angehen

WASHINGTON D.C. (CWN) - Noch stärker als bisher will die kalifornische Oracle Corp. ihr Hardware-unabhängiges Datenbank-Management-System "Oracle" als Alternative zu dem IBM-Paradepferd DB2 vermarkten. Im Zuge dieser Strategie soll das DBMS-Produkt des Anbieters mit Hauptquartier in Belmont nächstes Jahr bessere Transaktionsverarbeitungs-Fähigkeiten bekommen.

Wie President Lawrence Ellison jetzt anläßlich der 10. internationalen Oracle-Benutzerkonferenz mitteilte, wird die neue Version 6 der Software mit einem Subsystem für die Transaktionsverarbeitung (TPS) ausgestattet sein. Hinzu kommen Features für Fehlertoleranz und Parallelverarbeitung sowie Funktionen, die eine interaktive Arbeit am Computer unterstützen.

Benchmarktests hätten bereits bewiesen, so Ellison weiter, daß das Produkt in der überarbeiteten Form mehr als doppelt so schnell laufen werde als die Systeme der Mitbewerber. Das gelte auch für DB2.

Der wesentliche Vorteil einer DBMS-Software wie Oracle sei es jedoch, daß sie sich Hardware-unabhängig einsetzen lasse. Ellison: "Hat sich ein Anwender einmal auf DB2 festgelegt, so ist er für den gesamten Lebenszyklus einer Anwendung an IBM und MVS als Betriebssystem gebunden."

Allerdings, so schränkte der Boß des kalifornischen DBMS-Produzenten ein, könne man nicht damit rechnen, DB2 von heute auf morgen aus dem Markt zu drängen. Obwohl sich Oracle als IBM-Konkurrent fühle, sei sehr oft eine Koexistenz angesagt. Denn viele Kunden hätten bereits umfangreiche Investitionen in das IBM-Produkt gesteckt und könnten sie nicht ohne weiteres über Bord werfen. Das Fazit von Ellison: "In diesen Fällen kommt es darauf an, den Usern zu zeigen, wie sie sich über Oracle ein zweites DBMS-Standbein aufbauen können."