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31.07.1998 - 

Auch Ankündigungen anderer Hersteller

Oracle portiert seine Datenbank auf Linux

Während Konkurrenten wie Computer Associates, Informix und Inprise (ehemals Borland) Versionen ihrer Datenbanken für das offene Betriebssystem in Aussicht stellten oder gar schon ausliefern, gaben sich Oracle-Offizielle in Sachen Linux skeptisch. Nun berufen sich die Kalifornier auf die steigende Nachfrage im Markt für Linux und wollen ihre SQL-Datenbank auf das Freeware-System portieren. Ende des Jahres soll eine Ausführung für Intel-Rechner fertig sein, bei entsprechender Nachfrage werde es auch eine Alpha-Variante geben. Der Hersteller wird eine 90-Tage-Testversion auf seiner Web-Site zum Herunterladen anbieten.

Vor allem wegen seiner schlechten wirtschaftlichen Situation hatte Konkurrent Informix nach anfänglichen Ambitionen seine Linux-Pläne auf Eis gelegt. Auf der hauseigenen User-Konferenz, die diese Woche stattfindet, will der Anbieter offiziell eine Version für den freien Unix-Abkömmling ankündigen. Informix-Manager Steve Lambright lobte die "extrem hohe Qualität und Flexibilität" des Systems. Er verglich die bevorstehende Karriere von Linux mit jener des Web.

Auch Netscape, schon seit längerem Fürsprecher des Freeware-Konzepts, beginnt nun mit der Portierung seiner Server-Produkte auf Linux. Zuerst will die Internet-Company die Anpassung des "Messaging Server" und "Directory Server" in Angriff nehmen. Netscape begründet das Linux-Engagement zudem mit der wachsenden Nachfrage und stellte in Abrede, die Entscheidung sei gegen Windows NT gerichtet.