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27.06.2007

Oracle reklamiert im 4. Quartal Marktanteilsgewinne für sich

SAN FRANCISCO (Dow Jones)--Der US-Softwarekonzern Oracle Corp hat in seinem vierten Geschäftsquartal nach zahlreichen Akquisitionen netto 1,6 Mrd USD verdient und damit den Vorjahreswert um 23% übertroffen. Je Aktie habe das Unternehmen von März bis Mai 0,31 USD verdient nach 0,24 USD im Vorjahreszeitraum, teilte die Oracle Corp, Redwood City, am Dienstag nach US-Börsenschluss mit. Vor Sonderposten wies das Unternehmen 0,37 USD Gewinn je Aktie aus und übertraf damit die Analystenprognosen von 0,35 USD.

SAN FRANCISCO (Dow Jones)--Der US-Softwarekonzern Oracle Corp hat in seinem vierten Geschäftsquartal nach zahlreichen Akquisitionen netto 1,6 Mrd USD verdient und damit den Vorjahreswert um 23% übertroffen. Je Aktie habe das Unternehmen von März bis Mai 0,31 USD verdient nach 0,24 USD im Vorjahreszeitraum, teilte die Oracle Corp, Redwood City, am Dienstag nach US-Börsenschluss mit. Vor Sonderposten wies das Unternehmen 0,37 USD Gewinn je Aktie aus und übertraf damit die Analystenprognosen von 0,35 USD.

Auch dank der Akquisitionen in jüngerer Zeit profitierte Oracle vom Verkauf neuer Softwarelizenzen. Dabei sei der eigene Marktanteil in vielen Bereichen gestiegen, teilte der SAP-Wettbewerber mit. Insgesamt kletterte der Umsatz um 20% auf 5,83 Mrd USD. Die Lizenzeinnahmen aus neuen Softwareverkäufen legten dabei um 17% auf 2,48 Mrd USD zu.

Oracle schlüsselte nicht auf, welcher Anteil des Wachstums auf die jüngsten Zukäufe zahlreicher Softwareunternehmen zurückzuführen ist. President Charles Phillips sagte jedoch, die Strategie von Oracle, mit Übernahmen die eigene Technologie aufzuwerten, sei "eindeutig besser als die von SAP, die alles selbst zu bauen versuchen und dabei eine eigene Programmierung aus den 70er Jahren verwenden". CFO Safra Catz ergänzte: "Wir sind schneller als der Markt gewachsen und haben Marktanteile von SAP, von BEA Systems und von IBM gewonnen."

Für das gerade begonnenen erste Quartal kündigte Oracle einen Anstieg des Nettogewinns je Aktie auf 0,15 (0,13) USD an. Bereinigt soll das Ergebnis 0,21 (0,18) USD je Aktie erreichen. Der Lizenzumsatz soll dabei um 20% bis 30% zulegen. Der Gesamtumsatz soll nach GAAP-Bilanzierung um 19% bis 21% steigen.

Im nachbörslichen US-Handel profitierte die Oracle-Aktie von der Vorlage des Quartalsberichtes. Der Titel kletterte um 0,7% auf 19,29 USD, nachdem er den regulären Handel mit 19,16 USD beendet hatte.

CEO Larry Ellison kündigte an, der Anstieg des operativen Cash-flow um 1 Mrd auf 5,5 Mrd USD im gesamten vergangenen Geschäftsjahr werde dafür eingesetzt, weitere Unternehmen zu übernehmen und eigene Aktien zurückzukaufen. "Wir haben im vergangenen Jahr eigene Aktien für 4 Mrd USD erworben, und wir werden weitere Anteile am Markt kaufen. Wir werden Unternehmen weiter zukaufen, und das alles ermöglicht unser Cash-flow", sagte der Manager.

Webseite: http://www.oracle.com/

-Von Mark Golden, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 - 29725 108,

unternehmen.de@dowjones.com

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