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07.03.1997 - 

Objektorientierung in den Hintergrund gedrängt

Oracle rückt Version 8 wieder ins Licht

Der Zeitpunkt war gut gewählt. Gerade konnte der Mitbewerber Informix die ersten Vertragsabschlüsse für sein objektorientiertes Datenbank-Management-System (DBMS) "Universal Server" bekanntgeben. So liegt denn auch der Verdacht nahe, den Donald DePalma, Analyst bei der For- rester Research Inc. in Cambridge, Massachusetts, gegenüber der CW-Schwester "Computerworld" äußerte: daß der Grund für diese Teilenthüllung vor allem im Marketing-Bereich zu suchen sei.

Viel Neues hatte Oracle tatsächlich nicht mitzuteilen. Immerhin versprach der Anbieter - in Gestalt von Senior Marketing-Direktor Kelly Herrell - Unterstützung für größere Transaktionsvolumina: Connection-Pooling und Multiplexing sollen das neue Datenbanksystem in die Lage versetzen, Zehntausende von Anwenderzugriffen zu verkraften.

Wie Herrell weiter mitteilte, hat Oracle viele interne Datenbankprozesse neu geschrieben, so daß sie künftig sparsamer mit dem Speicherplatz umgehen. "Das klingt, als ob Oracle endlich auf seine Kunden hören würde", freut sich Frank Malangone, MIS-Manager bei der Ingenieurberatungsfirma Camp Dresser & McKee Inc. mit Sitz in Cambridge, Massachusetts. Dem Vernehmen nach will Oracle auch die Data-Warehouse-Fähigkeit des DBMS verbessern. Zu dem Thema, das viele Kunden am meisten interessiert, der Integration komplexer Datentypen wie Dokumente, Bilder und Raumdaten, schwieg sich der Anbieter weiter aus. Als sicher darf lediglich gelten, daß er das Objekt-Management einer Middleware-Schicht anvertrauen wird, während Informix diese Funktion in den Datenbankkern integriert hat (siehe CW Nr. 50 vom13. Dezember 1996, Seite 6). Mit der Marktfreigabe von Oracle 8 ist im kommenden Juni zu rechnen.