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25.06.1999 - 

325 Entlassungen geplant

Oracle überrascht Analysten mit gutem Jahresergebnis

MÜNCHEN (CW) - Oracle hat mit seinen Zahlen zum vierten Quartal und damit auch zum gesamten Geschäftsjahr 1998/99 (31. Mai) die Analysten positiv überrascht. Sie hatten wegen der etwas getrübten Aussichten am Enterprise-Resource-Planning-Markt die Aktienbewertung heruntergestuft.

Der zweitgrößte Softwarehersteller konnte sein Quartalsergebnis vor Steuern auf 527,4 (Vorjahr: 402,8) Millionen Dollar steigern. Der Umsatz hat um 22 Prozent auf 2,94 Milliarden Dollar zugelegt. Im gesamten vergangenen Geschäftsjahr ist der Umsatz auf 8,83 (7,14) Milliarden Dollar gestiegen. Das Jahresergebnis wuchs um 58,5 Prozent auf 1,29 Milliarden Dollar.

Als Überraschung wertet das Unternehmen vor allem den Umsatzanstieg auf dem Gebiet der betrieblichen Standardsoftware. Hier hatte Oracle selbst mit einer schwächeren Nachfrage gerechnet. Finanzvorstand Jeffrey Henley geht davon aus, daß die Geschäfte auch in den nächsten Monaten gut laufen werden. Er erwartet, daß das Unternehmen seine Umsatzrendite vor Steuern in den kommenden Jahren auf 30 (derzeit 20) Prozent verbessern kann.

Der Aktienkurs, der nach dem Bericht zum dritten Quartal stark gesunken war, hat auf die Vorlage der Ergebnisse positiv reagiert. Gleich nach der Bekanntgabe der Ergebnisse war eine Steigerung um 2,5 Dollar auf 27,6 Dollar zu verzeichnen, wenig später notierte die Aktie bei 34 Dollar. Seit Anfang des Jahres hatte das Oracle-Papier etwa zehn Prozent seines Wertes verloren.

Trotz des positiven Trends gab der Datenbankhersteller bekannt, daß er 325 von insgesamt 43000 Mitarbeitern entlassen wird. Die Kündigungen hätten nichts mit dem Finanzergebnis zu tun, hieß es. Man wolle die Produktivität verbessern, um weiter ein Wachstum bei den Margen zu erzielen.