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20.06.2006

Oracle überrascht die Wallstreet

Einnahmen und Erlöse steigen stärker als erwartet.

Nachdem in der jüngeren Vergangenheit die positiven Signale von SAP zum Marktanteil und den Finanzen überwogen hatten, konnte Widersacher Oracle in der vergangenen Woche zum großen Gegenschlag ausholen: Laut vorläufigen Zahlen entwickelten sich Umsatz und Gewinn der Softwerker im ohnehin traditionell starken vierten Fiskalquartal besser als gedacht. Der Überschuss kletterte in dem am 31. Mai beendeten Zeitraum um 27 Prozent auf zirka 1,3 Milliarden Dollar oder 24 Cent je Aktie. Bis dato hatte der Konzern einen Profit zwischen 21 und 23 Cent pro Aktie in Aussicht gestellt. Ohne Aufwendungen wie etwa für Aktienoptionen oder Kosten im Zusammenhang mit Übernahmen betrug der Gewinn im Berichtsquartal 1,53 Milliarden Dollar beziehungsweise 29 Cent je Anteilschein. Oracle hatte für das bereinigte Ergebnis bisher 26 bis 28 Cent prognostiziert, die Wallstreet hatte lediglich auf 27 Cent getippt.

Alle Ziele übertroffen

Auch bei den Umsätzen konnten sowohl die eigenen als auch die externen Ziele übertroffen werden: Oracles Quartalseinnahmen kletterten um 25 Prozent von 3,88 Milliarden auf 4,85 Milliarden Dollar. Zuvor hatte das Unternehmen einen Zuwachs von 13 bis 17 Prozent angepeilt. Die durchschnittliche Umsatzprognose der Analysten wurde um rund 300 Millionen Dollar übertroffen. Auffallend stark präsentierte sich das Geschäft mit Lizenzen: Die Einnahmen mit Datenbanken wuchsen im Jahresvergleich um 18 Prozent, im Applikationssegment verzeichnete der Konzern einen Anstieg um 83 Prozent. Sogar ohne die Übernahmen von Siebel und Retek hätte der Zuwachs immer noch 56 Prozent betragen. Bei Datenbanklizenzen verzeichnete Oracle den größten Anstieg seit sieben Quartalen.

Summa summarum verbesserten sich die Lizenzverkäufe verglichen mit dem Vorjahr um 32 Prozent auf 2,12 Milliarden Dollar. Hier hatte das Management einen Zuwachs von acht bis 18 Prozentangekündigt. (ajf)