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03.10.1997 - 

Zustimmung für die Politik des Anbieters

Oracle-User: "Java macht uns weniger abhängig"

"Wir beknien Oracle, daß sie die Integration zwischen Java und den vorhandenen Werkzeugen so schnell wie möglich erledigen", beschreibt Brad Jones, Direktor für Infrastruktur bei der Franklin Covey Co., die vorherrschende Stimmung. Der in Salt Lake City, Utah, ansässige Anbieter von Zeit-Management-Produkten beabsichtigt, zumindest für einige Anwender Java-fähige Netzwerk-Computer (NCs) einzusetzen. Mit Java anstelle der Oracle-eigenen Programmiersprache "PL/SQL" wolle sein Unternehmen die Entwicklungszeiten um bis zu 50 Prozent verkürzen.

Darüber hinaus verringere die wachsende Anzahl von Java-Programmierern die Abhängigkeit der Oracle-Kunden von den wenigen und deshalb sehr gut bezahlten PS/SQL-Spezialisten. "Ein erfahrener PS/SQL-Entwickler kann in Salt Lake City und Umgebung 60000 bis 80000 Dollar im Jahr verlangen. Jemanden, der sich mit Java auskennt, bekommen wir für 45000 Dollar."

Analysten bestätigen die Einschätzung des Anwenders. Nach Ansicht von Rich Niemiec, einem in Lombard, Illinois, niedergelassenen Berater, sind die Wettbewerbsbedingungen für Oracle-Entwickler "unrealistisch". Es gebe einfach nicht genug Leute, die sich mit PS/SQL auskennen würden oder es jetzt noch lernen wollten. Doch das ändere sich schlagartig, sobald Java ins Spiel komme. "Sie verfügen plötzlich über einen ganzen Haufen Entwickler, die vorher überhaupt nichts mit der Oracle-Welt zu tun hatten; das drückt Ihre Kosten."