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27.09.2007

Oracle verbucht weiteren kräftigen Gewinnschub

Für den US-amerikanischen Softwarekonzern zahlen sich die Einkäufe der vergangenen Jahre aus.

Oracle konnte mit seinen Ergebnissen für das erste Geschäftsquartal 2008 die Prognosen der Finanzwelt deutlich übertreffen. Das Unternehmen weitete seinen Nettogewinn um 25 Prozent auf 840 Millionen Dollar aus. Beim Umsatz verbuchte der SAP-Konkurrent ein Plus von 26 Prozent auf 4,53 Milliarden Dollar, was ebenfalls über den mittleren Prognosen der Analysten lag. "Wir nehmen SAP weiter Marktanteile im Bereich Unternehmenssoftware ab", triumphierte Oracle-Präsident Charles Phillips. So seien Oracles Erlöse mit Neulizenzen für Applikationen im Berichtszeitraum um 65 Prozent gestiegen. SAP habe dagegen zuletzt nur ein Plus von 18 Prozent in diesem Bereich vorgelegt. Während SAP mit seinen neuen Lösungen die unteren Marktsegmente adressiere, sei Oracle von seiner Strategie überzeugt, über hochwertige Branchenlösungen zu wachsen, stichelte Phillips gegen den Konkurrenten.

Die Erlöse aus dem Verkauf von neuer Datenbanksoftware und Middleware kletterten um 23 Prozent sehr zur Freude von Oracle-CEO Lawrence Ellison, der nun Hoffnungen hegt, IBM im Middleware-Geschäft bis Ende des Jahres die Nummer eins streitig zu machen. Insgesamt legten Oracles Lizenzeinnahmen im Berichtsquartal um 35 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar zu. Die gesamten Softwareumsätze stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 26 Prozent auf 3,5 Milliarden Dollar, die Erlöse mit Services wuchsen um 25 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar. Oracle hatte in den vergangenen drei Jahren für rund 25 Milliarden Dollar Softwarehäuser gekauft. Zu den jüngsten Zukäufen zählen Unternehmen wie Hyperion Solutions, Stellent und Metasolv. (mb)