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25.01.1991 - 

Im Zuge einer schärferen Kostenkontrolle

Oracle will achtzig Stellen in Großbritannien streichen

LONDON/MÜNCHEN (CW) - Der nicht mehr unumstrittene Software-Anbieter Oracle Corp. mit Sitz in Redwood/Kalifornien treibt seine Rationalisierungs-Maßnahmen weiter voran: Einer Meldung des britischen Branchendienstes Computergram zufolge müssen demnächst 80 Mitarbeiter der UK-Niederlassung ihren Hut nehmen.

Auch wenn die Kalifornier im zweiten Quartal ihres laufenden Geschäftsjahres wieder einen Gewinn erwirtschaften konnten (siehe CW Nr. 3 vom 18. Januar 1991, Seite 11: "Nach der Talfahrt deutet sich bei Oracle ein Aufwärtstrend an"), darf sich Oracles Executive Vice-President Geoff Squire noch nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen. Schließlich konnte das positive Ergebnis des vergangenen Vierteljahres den Verlust des vorangegangenen Quartals nicht wettmachen.

Als seine vordringliche Aufgabe betrachtet das Oracle-Management augenscheinlich die Kostenreduzierung: In Kürze stehen, so wollen Unternehmensbeobachter wissen, weitere Entlassungen an. Diesmal werde vor allem die Abteilung Consulting Services betroffen sein, die derzeit 90 Führungspositionen vergeben habe. Laut Computergram beabsichtigt Squire, diesen Overhead um rund 60 Prozent zu kürzen. Was mit den überzähligen Managern geschehen soll, sei noch ungeklärt.

Die Belegschaft der in München niedergelassenen Oracle Deutschland GmbH wurde bislang noch nicht dezimiert. Wie ein Sprecher der deutschen Niederlassung mitteilt, sind für die absehbarer Zukunft auch keinerlei Job-Kürzungen geplant.