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21.03.2003 - 

9i-Datenbanken für United Linux 1.0 zertifiziert

Oracle: "Wir sind eine Linux-Firma"

MÜNCHEN (wh) - Im Rahmen seiner Initiative "Unbreakable Linux" hat Oracle seine aktuellen Datenbankprodukte "9i" und "9i Real Application Cluster" für den Einsatz unter United Linux 1.0 zertifiziert. Oracle werde sein Open-Source-Engagement weiter verstärken und die interne IT komplett auf Linux-basierende Software umstellen, erklärte Vice President Dave Dargo.

Seit dem Projektstart von Unbreakable Linux habe Oracle seine Investitionen in das Open-Source-Betriebssystem erheblich ausgeweitet, so Dargo, der die Linux-Aktivitäten des Herstellers koordiniert. Dabei leiste das Unternehmen auch Beiträge für die Open-Source-Community, um Linux zu einem Betriebssystem für geschäftskritische Anwendungen weiterzuentwickeln. So habe man etwa das Clustering File System (CFS) zur Verfügung gestellt und arbeite an Verbesserungen des I/O-Subsystems.

Kooperation mit United Linux

Zu diesen Bemühungen zählt auch eine enge Kooperation mit United Linux, dem Konsortium aus Suse Linux, SCO, Conectiva und Turbolinux für eine einheitliche Linux-Version. "Die Zertifizierung für Oracle 9i ist ein Meilenstein für United Linux auf dem Weg zu einer weltweit konsistenten und interoperablen Linux-Distribution", sagte Paula Hunter, General Manager des Konsortiums mit Sitz im US-amerikanischen Wakefield.

Profitieren sollen Unternehmensanwender auch von den umfassenden Supportdienstleistungen, die Oracle im Rahmen von Unbreakable Linux offeriert. So garantiere man über Service-Level-Agreements den Betrieb von Datenbankinstallationen unter Linux bis hin zur Kernel-Ebene, erläuterte Dargo. Sofern Kunden dies wünschten, organisiere ein Oracle-Ansprechpartner sämtliche Support- und Wartungsdienste gemeinsam mit dem jeweiligen United-Linux-Partner.

Der Einsatz von Oracle-Datenbanken auf geclusterten Intel-Servern unter Linux biete im Vergleich zu klassischen Risc-Unix-Servern erhebliche Kostenvorteile, argumentiert der Hersteller. Insbesondere Unternehmen aus der Finanzbranche interessierten sich für diese Kombination. Oracle werde auch seine interne IT schrittweise von Unix-Systemen auf Linux-Software umstellen.

Bereits seit längerem unterhält der Konzern auch eine Partnerschaft mit dem Linux-Distributor Red Hat, der sich nicht der United-Linux-Initiative angeschlossen hat. Red Hats Linux-Server ist ebenfalls für den Betrieb mit Oracle-Datenbanken zertifiziert. Das US-amerikanische Softwarehaus präsentierte auf der CeBIT zwei neue Linux-Distributionen für den Unternehmenseinsatz, darunter eine Variante, die speziell auf die Anforderungen technischer Workstations zugeschnitten sei.