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02.11.2004

Oracles "letztes Wort": 24 Dollar

Noch einmal wurde das Übernahmeangebot an Peoplesoft erhöht.

Statt 21 Dollar je Aktie bietet Oracle-Chef Larry Ellison jetzt 24 Dollar pro Anteil für Peoplesoft - damit steigt das Angebot von 7,7 auf 8,8 Milliarden Dollar an. Die Anteilseigner sollten sich nun bis zum 19. November entscheiden. Ein weiteres Entgegenkommen werde es nicht geben.

Juristisch ist der Weg inzwischen frei. Nachdem bereits ein US-amerikanisches Bundesgericht gegen Peoplesofts Antrag entschieden hatte, die Übernahme zu untersagen, folgte nun auch die EU-Kommission. Auch sie ist der Ansicht, dass der Wettbewerb im Markt für kommerzielle Unternehmenssoftware durch die Verschmelzung der beiden Firmen nicht beeinträchtigt würde. Ein Nachteil für Anwender sei nicht zu erwarten.

Trotzdem muss Oracle auf dem Weg zum Merger noch einige Steine aus dem Weg räumen. Das Unternehmen sieht sich mit einer Klage des Übernahmekandidaten konfrontiert, der argumentiert, durch die nun schon über ein Jahr andauernde Fusionsdebatte erheblich geschädigt worden zu sein. Außerdem müsste Oracle einige von Peoplesoft platzierte Hindernisse beseitigen. Um die Fusion zu verhindern, hatte der ERP-Anbieter seinen Kunden für den Fall eines feindlichen Take-over Entschädigungszahlungen in Aussicht gestellt. (jm)