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02.11.2006

Oracles SOA Suite 10g R3 steht in den Startöchern

Highlights sind erweiterte Governance-Funktionen.

Wenige Wochen nach dem Konkurrenten Bea Systems warb auch Oracle für sein umfassendes Portfolio für den Aufbau und die Verwaltung Service-orientierter Architekturen (SOA). Mit dem Release 3 der "SOA Suite 10g" offeriert der US-Hersteller eine Reihe von Erweiterungen, die vor allem die Verwaltung und Steuerung (Governance) von SOA-Installationen erleichtern sollen. Auf der Konferenz Oracle Open World kündigte das Unternehmen die Verfügbarkeit des Pakets an. Zu den Neuerungen gehört unter anderem eine Browser-basierende Konsole, über die IT-Verantwortliche Policies für Softwareservices verwalten können. Über eine erweiterte Registry gemäß den UDDI-Spezifikationen lassen sich Services auffinden und publizieren.

Im Reigen der Komplettanbieter

Ähnlich wie die Konkurrenten IBM oder Bea stellt sich auch Oracle als Komplettanbieter für SOA-Werkzeuge auf. Dazu fasste der Konzern Produkte aus der Middleware-Plattform "Fusion" zur SOA Suite zusammen. Im aktuellen Release sollen sich diese über einen einzigen Mausklick ("one-click install") installieren lassen. Zu den Kernkomponenten des Pakets zählen ein Enterprise Service Bus (ESB) und der BPEL Process Manager. Auf Basis der Business Process Execution Language (BPEL) kön- nen Kunden damit Web-Services zu Geschäftsprozessen orchestrieren; Geschäftsregeln lassen sich über die "Business Rules Engine" definieren. Mit "Business Activity Monitoring" offeriert Oracle zudem ein Tool für die Überwachung von Geschäftsprozessen.

Als umfassende Entwicklungsumgebung in diesem Kontext dient die Werkzeugsammlung "JDeveloper." Oracle-Manager Thomas Kurian hob auf der Konferenz einmal mehr die zentrale Rolle der hauseigenen Middleware hervor: "Fusion ist Oracles integriertes und auf Standards basierendes Toolset, mit dem Kunden Enterprise-Anwendungen auf einer Service-orientierten Architektur entwickeln können." So nutze beispielsweise die Online-Stellenbörse Monster. com Fusion für ihre SOA-Vorhaben. In Kombination mit dem hauseigenen "Application Server Enterprise Edition" veranschlagt Oracle 50000 Dollar pro CPU für die SOA-Suite. Wollen Kunden einen anderen Web Application Server einsetzen, steigt der Preis auf 65000 Dollar.

Auf der Client-Seite kündigte Kurian ferner die Fusion-Komponente "Webcenter" an. Sie soll es Kunden ermöglichen, Web-2.0-Anwendungen zu erstellen, die auf Java Server Faces (JSF), Oracles Application Development Framework (ADF) sowie Ajax-Techniken basieren. (wh)