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07.05.1999 - 

Hersteller arbeiten an nächster Display-Generation

Organischen Bildschirmen soll die Zukunft gehören

MÜNCHEN (CW) - Japanische Hersteller arbeiten mit Hochdruck an der nächsten Bildschirmgeneration. Organische Flachbildschirme sollen zusammen mit den Plasma-Displays in einigen Jahren die Flüssigkristallanzeigen ablösen.

Während Plasma-Bildschirme vereinzelt ihren Weg in die Computerwelt gefunden haben, zum Beispiel im Präsentationsbereich, stecken die organischen Displays noch im Entwicklungsstadium.

Bei dieser Technik werden halbleitende organische Polymere zwischen Elektroden angeordnet. Wird eine elektrische Spannung angelegt, beginnt das organische Material zu phosphoreszieren und erzeugt so das Bild. Vorteil der neuen Technik: Die Bildqualität soll gegenüber den Flüssigkristall- und den Röhrenbildschirmen wesentlich besser sein. Insider bemängeln jedoch, daß die Farbtechnik und der Bildkontrast noch nicht ausgereift seien.

Nach Einschätzung von Shosaka Tanaka, Professor an der Tottori-Universität von Tokio, muß die Elektrolumineszenz- (EL-)Technik noch einen weiten Weg gehen. Ein erster Schritt wäre, monochrome organische Displays in Anzeigen bei Autoradios oder Handies einzubauen. Später erst könne man daran denken, größere Farb-Displays für TV-Geräte und den Computermarkt zu entwickeln, so der japanische Technikprofessor.

Firmen wie NEC, Sony oder Pioneer arbeiten an der neuen Technik. Für den Massenmarkt sind Plasma- wie auch organische Displays allerdings noch zu teuer. Die Entwickler rechnen jedoch damit, daß in vier bis fünf Jahren die ersten Monitore mit der neuen Technik im Computerbereich auftauchen werden.