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01.08.1980 - 

GI-Wettbewerb für junge und ganz junge Amateurprogrammierer:

Originalität wird großgeschrieben

DORTMUND (pi) - Die Gesellschaft für Informatik (GI) e. V. schreibt einen Wettbewerb für Jugendliche in Computer-Programmierung aus. Hierbei wird sie von der Gesellschaft für Mathematik und Datenverarbeitung (GMD), Schloß Birlinghoven, unterstützt. An diesem Wettbewerb darf jeder teilnehmen, der nach dem 31. Dezember 1961 geboren ist und noch nicht an einer Hochschule studiert. Falls eine Gruppe von Schülern am Wettbewerb teilnehmen möchte, muß jedes Gruppenmitglied die Teilnahmebedingungen erfüllen. Eine Einsendung darf aber in jedem Fall nur den Namen einer Person tragen.

Als Aufgabe ist ein Computer-Programm zu erstellen, das ein Lösungsmodell für ein Problem aus einem Gebiet außerhalb der Informatik enthält (etwa Mathematik, Physik, Chemie Biologie, Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwissenschaften etc.). Es sind in möglichst kurzer Form das Problem, die Modellierung und der Lösungsweg zu beschreiben. Das Programm und der Ergebnisausdruck dürfen zusammen höchstens sechs Seiten eines Zeilendruckers umfassen. Als Programmiersprachen sind ausschließlich Algol, APL, Basic, Cobol, Fortran, Pascal und PL/1 zugelassen. Bezüglich des zugrundegelegten Rechnersystems bestehen keine Einschränkungen.

Die Programme werden nach ihrer Originalität, ihrer Übersichtlichkeit und dem systematischen Aufbau, der Komplexität des verwendeten Modells und der Darstellung der Ergebnisse beurteilt werden. Die Beurteilung wird von einer Jury vorgenommen, die von der Gesellschaft für Informatik eingesetzt wird. Als Preise sind Geldpreise bis zu 200 Mark vorgesehen. Zusätzlich wird eine prämierte Einsendung ausgewählt, die von einem Jugendlichen stammt, der nach dem 31.12.1963 geboren ist; dieser Sieger erhält von der Internationalen Gesellschaft für Informations-Verarbeitung (IFIP) eine Einladung zur Teilnahme an der Weltkonferenz über Computerausbildung, die vom 27. bis 31. Juli 1981 in Lausanne (Schweiz) stattfindet. Die prämierten Einsendungen können in einer Posterausstellung auf dieser Weltkonferenz vorgestellt werden.

Mit der Einsendung geht das Copyright an die Gesellschaft für Informatik über. Einsendungen sind bis spätestens 1.12.1980 zu richten an: Prof. Dr. Volker Claus, Lehrstuhl Informatik II, Universität Dortmund, Postfach 500 500, 4600 Dortmund 50.