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25.11.1994

OS/2 Warp kommt mit besserer LAN-Connectivity Novell und IBM arbeiten an umfassendem Netz-Management

FRAMINGHAM/LAS VEGAS (IDG) - Novell und IBM wollen die Verwaltung der Enterprise Networks vereinfachen. Nach Angaben der beiden Unternehmen soll es kuenftig moeglich sein, ein Netware-basiertes LAN ueber IBMs Management-System "Netview for AIX" zu verwalten. Darueber hinaus plant Big Blue eine Erweiterung des eigenen Betriebssystems OS/2 Warp in Sachen Netz-Connectivity.

Um das Management unternehmensweiter Netze zu erleichtern, haben die beiden Branchengroessen eine Reihe von Zusatz-Tools entwickelt, die Novells Netware Management System (NMS) in Netview for AIX integrieren. So bekommen die Systemverwalter mit den Ergaenzungen auf der IBM-Plattform beispielsweise eine grafische Uebersicht ueber den Aufbau ihrer LANs und koennen die Daten in die Datenbank von Netview integrieren. Zudem werden eventuelle Alarmmeldungen aus der Netware-Umgebung an die AIX-Konsole weitergeleitet.

Darueber hinaus hat der Netzverwalter, wie die CW- Schwesterpublikation "Network World" weiter berichtet, remoten Zugriff auf die Ressourcen der LANs, die er im Bedarfsfall ferngesteuert umkonfigurieren kann. Die Erweiterungen beinhalten zusaetzlich die Integration von Novells "Lanalyzer" in IBMs "Rmonitor for AIX", um Informationen ueber den Netware-Verkehr auf der Netview-Konsole zu protokollieren.

Gegenueber HPs Openview, das ebenfalls ein Monitoring des LAN- Verkehrs erlaubt, sehen Branchenkenner bei dem IBM-Novell-Projekt den Vorteil, dass sich dieses direkt auf NMS stuetzt und nicht wie im Falle HP mit der Loesung von der Peregrine Systems Inc. ein weiteres System benoetigt, das die NMS-Informationen in einer eigenstaendigen Datenbank dupliziert.

Waehrend Big Blue auf dem Enterprise-Level die Kooperation mit Novell sucht, gehen die Armonker im LAN-Bereich weiterhin eigene Wege. Auf der Comdex in Las Vegas kuendigte die Personal Software Division ein Networking-Bundle an, das aus IBMs LAN Server 4.0, einem neuen OS/2-Warp-Client sowie der Remote-Access-Software "Lan Distance" bestehen soll.