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25.08.1995

OTA zieht positive Gesamtbilanz Erst mit Zusatzqualifikationen entsteht aktuelles DV-Know-how

HERRENBERG (CW) - Zwei Jahre nach ihrer Gruendung hat die "Open Training Association" (OTA) auf ihrer diesjaehrigen Hauptversammlung eine positive Gesamtbilanz mit steigenden Teilnehmer- und Umsatzzahlen vorgelegt.

Die OTA, ein Zusammenschluss fuehrender Unternehmen der Informations- und Automatisierungstechnik, hat nach eigenen Angaben 1994 im Rahmen von Weiterbildungsmassnahmen mit etwa 900 000 Teilnehmern einen Umsatz von ungefaehr 800 Millionen Mark erzielt. Diese Werte laegen drei Prozent hoeher als 1993, und auch fuer 1995 koenne mit einem leichten Wachstum gerechnet werden. Nach Meinung der OTA sollte eine Zertifizierung nach der Normenreihe DIN ISO 9000 fuer Bildungstraeger heute selbstverstaendlich sein. Bei Teilnehmerbefragungen in OTA-Management-Foren mehrten sich indes Stimmen, dass diese Norm den Lernenden selbst nicht entgegenkomme. Die OTA habe deshalb ein Controlling-Instrument entwickelt, das sich am Lernerfolg der Schulungsteilnehmer orientiere und bereits seit Jahresbeginn im Einsatz sei. Zudem seien allgemein anerkannte Berufsprofile fuer die Weiterbildung in der Informations- und Automatisierungstechnik erarbeitet worden.

Vertreter fuehrender Unternehmen waren sich einig, dass der Weg in die Informationsgesellschaft mit den gegenwaertigen Studien- und Ausbildungsstrukturen allein nicht gefunden werden koenne. Vielmehr seien Zusatzqualifikationen erforderlich, die mit Blick auf die stetig erforderliche Aktualisierung der Kenntnisse nicht in der Erstausbildung zu vermitteln seien.

Bekraeftigt wurde die Forderung, spezielle DV-Kompetenz durch Pruefungen und Zertifizierungen auf eine fuer Unternehmen und Mitarbeiter gleichermassen ueberzeugende sowie anerkannte Basis zu bringen. Alle Versuche, neuen Technologien mit ihren tiefgreifenden Veraenderungen in Arbeitswelt und Gesellschaft ausschliesslich mit einer Anpassung traditioneller Ausbildungsstrukturen zu begegnen, gingen, so das Fazit, zu Lasten des Unternehmens Deutschland.