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28.04.2008

OTE-CEO spricht sich für Einstieg von Deutscher Telekom aus

ATHEN (Dow Jones)--Der CEO der Hellenic Telecommunications Organization SA (OTE) hat sich für die Deutsche Telekom AG als neuen Großaktionär ausgesprochen. Die - wenn auch schwierigen - Gespräche zwischen der griechischen Regierung und der Deutschen Telekom müssten fortgeführt werden, forderte Panagis Vourloumis, der auch OTE-Chairman ist, in einem Kommentar, der am Wochenende in der griechischen Zeitung "Kathimerini" veröffentlicht wurde.

ATHEN (Dow Jones)--Der CEO der Hellenic Telecommunications Organization SA (OTE) hat sich für die Deutsche Telekom AG als neuen Großaktionär ausgesprochen. Die - wenn auch schwierigen - Gespräche zwischen der griechischen Regierung und der Deutschen Telekom müssten fortgeführt werden, forderte Panagis Vourloumis, der auch OTE-Chairman ist, in einem Kommentar, der am Wochenende in der griechischen Zeitung "Kathimerini" veröffentlicht wurde.

Der Bonner DAX-Konzern hatte Mitte März angekündigt, für 2,5 Mrd EUR von der griechischen Investmentgesellschaft Marfin 20% an OTE erwerben zu wollen. Der Kauf steht jedoch unter dem Vorbehalt, dass sich die Telekom auch mit der griechischen Regierung einigt und ein zur Privatisierung stehendes OTE-Aktienpaket des Staates erwirbt.

Nach früherer Darstellung der griechischen Regierung haben sich beide Seiten bereits über die Aufteilung der Management-Kontrolle bei OTE geeinigt. Demnach soll die griechische Regierung künftig den Chairman des Board of Directors benennen, während die Deutsche Telekom über den CEO entscheidet.

In der vergangenen Woche war in verschiedenen Medienberichten jedoch von einem drohenden Scheitern der Verhandlungen die Rede gewesen. Strittig sei vor allem die Ausgestaltung der Verantwortlichkeiten und Kompetenzen der künftigen CEO-Position auf der einen und der Chairman-Position auf der anderen Seite.

Ein Einstieg der Telekom bei OTE wäre sowohl für das Unternehmen selber als auch für Griechenland von Nutzen, schrieb Vourloumis in seinem Kommentar weiter. Die anhaltende Unsicherheit über die Zukunft von OTE wirke sich negativ auf das Unternehmen aus.

Eine signifikante Beteiligung der Deutschen Telekom bei OTE würde nach Ansicht Vourloumis' die Position des griechischen Staates nicht etwa schwächen, sondern vielmehr festigen. Während der Einfluss des Staates dort erhalten bliebe, wo es darauf ankomme, würden die operativen Tätigkeiten in die Hände eines erfahrenen Telekomkonzerns gelegt.

Zugleich sprach sich Vourloumis gegen eine gleichberechtigte Aufteilung der Machtverhältnisse bei dem Ex-Monopolisten aus. Ein solcher Schritt würde nur zu faulen Kompromissen und Stillstand führen. Wenn ein Unternehmen voran kommen wolle, müsse jemand das letzte Wort haben, und im Falle einer Telefongesellschaft sollte dieses bei dem Aktionär liegen, der aus derselben Branche komme.

Webseite: http://www.kathimerini.gr http://www.telekom.de http://www.ote.gr DJG/DJN/brb/rio -0-

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