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24.11.2015 - 

"Henne-Ei-Problem"

Otto stellt Bezahldienst Yapital für Verbraucher ein

Der Handelsriese Otto gibt seinen Bezahldienst Yapital inmitten scharfer Konkurrenz weitgehend auf.
Die hohen Erwartungen nicht erfüllt: Der digitale Bezahldienst Ypital zieht sich aus dem Endkundengeschäft zurück.
Die hohen Erwartungen nicht erfüllt: Der digitale Bezahldienst Ypital zieht sich aus dem Endkundengeschäft zurück.
Foto: Yapital

Für Verbraucher wird der Service zum 31. Januar eingestellt, wie Otto am Dienstag bekanntgab. Der Standort Hamburg wird aufgegeben, von Luxemburg aus soll Yapital als "E-Geld-Institut" im Geschäft mit Unternehmen aktiv bleiben.Otto wollte mit der 2011 gegründeten Firma einen Bezahldienst für alle Kanäle schaffen, mit sowohl online als auch über das Smartphone im Laden bezahlt werden kann. Yapital setzte dabei auf QR-Codes auf dem Bildschirm des Telefons, die an der Kasse eingescannt werden.

Yapital-Chef Marc Berg verwies auf ein zähes Wachstum beim mobilen Bezahlen: "Die Geschäftsentwicklung und vor allem die Entwicklung der Endkundenzahl ist in diesem Bereich zum aktuellen Zeitpunkt schlicht nicht kalkulierbar." Nachdem in der EU die Entgelte für Kartenzahlungen gekappt wurden, könne man Kunden zudem ohne einen starken Partner nicht rentabel gewinnen. Gespräche dazu seien jedoch ergebnislos geblieben.

In dem noch überschaubaren Markt für Online-Bezahldienste wollen unter anderen der US-Pionier Paypal, die Zahlungsplattformen Mastercard und Visa mitmischen. Die deutschen Banken bringen nach langer Vorbereitung ihr eigenes System für Online-Zahlungen Paydirekt an den Start. Zudem dürften die Smartphone-Bezahldienste von Apple und Samsung mit der Zeit auch nach Deutschland kommen. (dpa/mb)

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CAD-Robert

Den Kommentar von "A-H-S" könnten man 1:1 in die Lehrbücher übernehmen: Perfekt formuliert und das Problem sowie die Lösung umfassend dargestellt!

A-H-S

Wie bei allen Bezahldiensten ist es mitnichten ein Henne-Ei Problem. Es ist ein grundsätzliches Prozeßproblem. Die neuen Marktteilnehmer wollen einen Prozeß verschlimmbessern und wundern sich über die mangelnde Akzeptanz beim Kunden. Der Prozeß der Barzahlung ist schnell, und ohne weitere Transaktionskosten. Nun wollen andere an diesem Prozeß mitverdienen. Wieso sollte ich das als Verbraucher, der am Ende mehr Bezahlen muß, akzeptieren? Weiterhin sind die meisten Verfahren langwierig und/oder unsicher. Auch hier soll am Ende der Verbraucher das Risiko tragen. Aus Sicht unsere Bigdata-Sammelgemeinde sind solche Barzahlungen natürlich nicht erwünscht. Und da hätten wir neben dem Geldverdienst das 2. starke Motiv für das bargeldlose Bezahlen. Wenn wir es aber aus Endkundensicht betrachten, gibt es durch das Sammeln der Daten keine Vorteile für den Konsumenten.

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