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16.02.1996 - 

Projekterfahrung mit Finanzsoftware gefragt

Outsourcer TDS erwirbt das Ratinger DAT Systemhaus

Bedingung fuer die 75prozentige UEbernahme war die Aufspaltung der DAT Informationssysteme GmbH, die es in ihrer frueheren Struktur nicht mehr gibt. Der ehemalige Bereich Technische Informationssysteme hat nun seinen Sitz in Essen. Albert von Hebel, Geschaeftsfuehrer der DAT Informationssysteme, bleibt kaufmaennischer Leiter dieses Bereichs.

Die kommerziellen Informationssysteme finden sich dagegen in der DAT Systemhaus GmbH, Ratingen, wieder, die nun mehrheitlich von TDS uebernommen wird. 25 Prozent verbleiben im Besitz von Altana, das der Quandt-Gruppe zugehoert. Die neuen Geschaeftsfuehrer sind Dietmar Hartinger, der zugleich Mitglied der Geschaeftsleitung von TDS ist, und Robert Gaertner, vormals Leiter des Bereichs Finanzen und Controlling beim Debis Systemhaus.

Finanzdienstleistungen und Applikations-Management, zum Beispiel Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an der Individualsoftware von Kunden wie Bayer, gehoerten auch bisher zum Leistungsangebot des DAT Systemhauses. Die TDS, die nach eigener Darstellung im Bankensektor eher in organisatorischen Fragen konsultiert wurde, moechte hier nun mit Hilfe der DAT Komplettloesungen anbieten koennen: von der Planung ueber Eigenentwicklungen oder Integration von Standardsoftware, vorzugsweise SAP, bis zur Pflege und Wartung.

Im Zusammenhang mit der Anteilsakquisition zu Beginn dieses Jahres steht der Verkauf des Rhein-Main-Rechenzentrums, Frankfurt, von dem sich TDS Ende vergangenen Jahres trennte. Wie Hartinger erlaeutert, habe man den Mainframe-konzentrierten Bereich der Lohn- und Gehaltsabrechnungen abgestossen und wolle sich kuenftig auf das Client-Server-Geschaeft bei Finanzdienstleistern und Versicherungen konzentrieren. Das Rechenzentrum ging an GSI Paisy.