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Mit Verzicht auf Workflow Kosten sparen


21.08.1998 - 

Outsourcing als Mail-Alternative zu Systemen wie Notes und Exchange

Lange Zeit schien der Siegeszug der mächtigen Mail-Plattformen vom Typ Lotus Notes oder MS Exchange nicht zu stoppen zu sein. In den USA zeichnet sich nun eine Trendumkehr ab, und ein neuer lukrativer Markt ist im Entstehen: das Outsourcing von E-Mail. Immer mehr Unternehmen ist nämlich die Administration der komplexen und mächtigen Plattformen zu teuer, begründet Daniel Blum, Senior Vice-President und Principal Consultant bei der Burton Group, den Meinungsumschwung.

Entsprechend häufig sehen sich Unternehmen mit der Frage konfrontiert, ob sie der Funktionsvielfalt der großen Mail- und Groupware-Systeme den Vorzug geben oder lieber aus Kostengründen auf eine kleinere outgesourcete Lösung setzen. Um nun das beste Verhältnis von Kosten und Funktionalität zu erzielen, rät Blum zu drei Überlegungen.

Im ersten Schritt, so sein Rat, ist zu untersuchen, welche Anwender überhaupt die Funktionen der mächtigen Plattformen brauchen. Sind diese spezifiziert, ist beispielsweise eine Zweiteilung der Anwender eine Option zur Kosteneinsparung. Die Knowledge Worker bekommen Zugang zu einem umfangreichen Mail-System, während die Mitarbeiter mit untergeordneten Positionen über POP-3-Systeme an die Mail-Kommunikation angeschlossen werden. Diese Systeme eignen sich denn auch nach Ansicht des Consultants hervorragend zum Outsourcing.

Blums zweiter Tip zur Kostensenkung betrifft die verwendete Technologie an sich. Statt auf die neueren Verfahren wie IMAP 4 oder LDAP zu setzen, empfiehlt er, die etablierten Low-end-Systeme zu verwenden, "denn POP-3-Plattformen sind schnell und robust und Interoperabilitäts-Probleme selten".

Drittens rät der Consultant Sparfüchsen, von den Herstellern der Mail-Programme Pakete zu verlangen, die das Outsourcing, Anwenderspezifizierung und Anpassung der Messaging-Architektur an das Netz umfassen.