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28.05.2009 - 

Editorial

Outsourcing braucht Zeit

Die neuen Angebote rund um das Cloud Computing und Software as a Service (SaaS) klingen verlockend. Schnell zu implementieren, günstig im Preis und flexibel in der Nutzung sollen sie sein. Das alles ist richtig - unter bestimmten Umständen. Für Startups und Freiberufler gibt es in der Tat immer weniger zwingende Gründe, Server, Speicher und Applikationen selbst anzuschaffen, zu pflegen und zu betreiben. Allen anderen Unternehmen, die eine wie auch immer gut funktionierende IT installiert haben, fällt der Umstieg auf Cloud- und SaaS-Angebote schwer.

Beispiel Google Apps: Googles Anwendungen mögen günstiger sein, doch sie bieten weniger Funktionen, und verlässlicher als Microsofts lokale Installationen sind sie auch nicht. Dem Zorn der Anwender, die sich in eine ungewohnte und instabile Software einarbeiten müssen, damit die zentrale IT Lizenzkosten spart, wird sich kein IT-Leiter aussetzen wollen.

Die Konsequenz heißt aber nicht, alles selbst zu machen. Die Zeit für klassische Auslagerungsprojekte ist günstig, weil die Anbieter sich gegenwärtig einen harten Wettbewerb liefern. Das drückt die Preise und fördert die Vielfalt. Doch Outsourcing-Projekte brauchen Zeit, denn Fehler in der Vorbereitung wirken während der gesamten Vertragsdauer nach. Diese Zeit haben viele IT-Leiter nicht, weil sie schnelle Erfolge vorweisen müssen. Und darin liegt die Gefahr.