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08.06.2001 - 

IDC prognostiziert

Outsourcing-Markt wächst auf 100 Milliarden Dollar

NEW YORK (IDG) - Der weltweite Markt für IT-Outsourcing wird stetig wachsen. Das Marktvolumen soll von 56 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr auf 100 Milliarden Dollar im Jahr 2005 ansteigen.

Die USA sind und bleiben (mit 44 Prozent Marktanteil im Jahr 2005) der größte Markt in diesem Servicesegment. Dort erwarten die Marktforscher der International Data Corp. (IDC) ein Volumen von 44 Milliarden Dollar. Auf Rang zwei folgt Europa, wo im vergangenen Jahr rund 16 Milliarden Dollar für sämtliche Outsourcing-Varianten ausgegeben wurde. In vier Jahren soll dieser Wert bei einer durchschnittlichen Wachstumsrate von 10,3 Prozent auf 26 Milliarden Dollar steigen.

Eine interessante Entwicklung haben die Analysten eigenen Angaben zufolge in Japan feststellen können. Dort gab es in der Vergangenheit große Vorbehalte gegen diese Serviceangebote: "Outsourcing wurde als eine Art Hilferuf verstanden und hatte kein gutes Image", erläutert IDC-Analystin Cynthia Doyle. Außerdem hätten japanische Firmen immer ein Problem damit gehabt, ihre Daten externen Partnern anzuvertrauen. Da Outsourcing häufig mit Entlassungen verbunden ist, die japanischen Unternehmenslenker aber eine starke Loyalität ihren Angestellten gegenüber pflegen, wurde die IT selten ausgelagert, so die IDC-Expertin. Obwohl diese kulturellen Vorbehalte nach wie vor ihre Gültigkeit haben, steigt unter japanischen Managern die Akzeptanz für das Outsourcing. "Die Unternehmen stehen unter hohem Druck", erklärt Doyle, "sie müssen Kosten senken, und im Zuge der Globalisierung der Märkte kommen sie häufiger mit westlichen Geschäftsmodellen in Berührung." So entscheiden sich immer mehr Anwender aus pragmatischen Gründen für das Outsourcing.