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17.07.2006

Outsourcing-Markt wächst leicht

Vom Trend zu kleinen Deals profitieren vor allem die indischen Anbieter.
Die Big Player haben nach wie den größten Anteil am Outsourcing-Markt. Doch die indischen Offshorer holen auf.
Die Big Player haben nach wie den größten Anteil am Outsourcing-Markt. Doch die indischen Offshorer holen auf.

Der Outsourcing-Markt ist in der ersten Jahreshälfte nur leicht gewachsen. Dem Beratungsunternehmen TPI zufolge lag der Gesamtvertragswert der weltweit unterzeichneten Deals nur um drei Prozent höher als im ersten Halbjahr 2005.

Weniger Mega-Deals

Vor allem Restrukturierungen großer Deals haben zugenommen. Grundsätzlich geht der Trend aber zu kürzeren Verträgen: Nur elf Prozent der in diesem Jahr bislang abgeschlossenen Kontrakte haben eine Laufzeit von zehn Jahren oder länger. Die Zahl der "Mega-Deals" geht damit zurück: Vor fünf Jahren wurden mit diesem Begriff Verträge ab 80 Millionen Euro pro Jahr und einer Laufzeit von zehn Jahren bezeichnet. Heute erstrecken sich Verträge dieser Größenordnung meist nur über fünf bis sieben Jahre und gelten damit nicht mehr als Mega-Deals.

Vor allem die indischen Anbieter haben im ersten Halbjahr weiter aufgeholt. Mit zahlreichen kleineren Deals machen sie den sechs weltgrößten Anbietern - Accenture, ACS, CSC, EDS, HP und IBM - sowie den "Big Five Europe" (Atos Origin, British Telecom, Capgemini, Siemens und T-Systems) das Leben immer schwerer. In der ersten Jahreshälfte hatten die Inder einen Anteil von 5,2 Prozent am Gesamtwert der Verträge. 2005 lag ihr Marktanteil noch bei weniger als drei Prozent und ein Jahr zuvor bei gut einem Prozent.

BPO-Geschäft legt zu

Die größte Nachfrage innerhalb Europas verzeichnet TPI in Großbritannien, Deutschland und den Niederlanden mit Anteilen von 17,2 Prozent, 6,6 Prozent beziehungsweise 2,6 Prozent an den weltweit unterzeichneten Verträgen. Ansonsten entfallen auf kein anderes europäisches Land mehr als zwei Prozent des globalen Marktes.

Das BPO-Geschäft (Business Process Outsourcing) legt weiter zu: Laut TPI wurden weltweit 92 Verträge mit einem Wert von mindestens 20 Millionen Euro abgeschlossen - so viel wie nie zuvor in einem ersten Halbjahr. Der Gesamtvertragswert kletterte von 7,3 Milliarden auf 8,8 Milliarden Euro. Deutschland ist mit einem Anteil von 3,8 Prozent am weltweiten Vertragswert nach Großbritannien der zweitgrößte BPO-Nutzer in Europa. (sp)