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09.01.2007

Outsourcing-Nachfrage im Rechnungswesen steigt rasant

Das weltweite Geschäft mit Finance-and-Accounting-Outsourcing soll 2007 um 30 Prozent wachsen.

Ungeachtet des bereits starken Wachstums der vergangenen Jahre soll die Nachfrage nach Auslagerungsdiensten für das Rechnungswesen im neuen Jahr noch mal deutlich zulegen. Die Experten des Everest Research Institute verweisen dazu auf die erheblichen Reserven, die das Geschäft noch biete. Sie halten die Auslagerungsdienste in allen Regionen und Branchen für deutlich ausbaufähig.

Besonderen Bedarf registrieren sie in der Fertigungsindustrie und unter Energieversorgern, doch auch der Handel und Finanzdienstleister zeigen großes Interesse. Die geografische Analyse untermauert die Vorreiterrolle der USA. Dort haben die Anwender im Jahr 2006 Accounting-Services im Wert von zwei Milliarden Dollar extern eingekauft. Die größere Nachfrage erwartet Everest Research künftig jedoch in Westeuropa.

Nahezu alle Deals weisen mittlerweile deutliche Offshore-Komponenten auf. 80 Prozent aller Abkommen beinhalten Vereinbarungen, wonach Services auch im Niedriglohnausland betrieben werden. Das ist auch der Grund dafür, dass viele Projekte im stillen Kämmerlein unter Ausschluss der Öffentlichkeit vereinbart werden. Die Projekte ziehen immer Stellenstreichungen und Entlassungen nach sich.

Platzhirsche im Markt für das Finance-and-Accounting-Outsourcing sind IBM und Accenture, gefolgt von Affilated Computing Services (ACS) und der ehemaligen General-Electric-Tochter Genpact. Zudem haben Anbieter wie Hewlett-Packard und Xansa angekündigt, ihre Aktivitäten auszubauen. Sie werden sich gegen Konkurrenz aus Indien behaupten müssen, denn auch die Offshore-Provider setzen auf dieses Geschäft.

Konkurrenz aus Indien

Wipro und Infosys beispielsweise arbeiten vehement daran, sich in im Business Process Outsourcing (BPO) einen Namen zu machen und unterhalten dazu bereits spezialisierte Tochterunternehmen. Sie treten einerseits gegen die westlichen Service-Provider mit ihren guten Kundenkontakten und andererseits gegen indische BPO-Experten wie WNS Global Services an, die über gute und billige Mitarbeiter verfügen (jha)