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02.02.1996 - 

Geschaeftsvolumen von mehr als 400 Millionen Dollar

Outsourcing: Sabre uebertraegt den Netzbetrieb an die Sita- Gruppe

Die Auslagerung des X.25-Netzes erfolgt fuer zunaechst sieben Jahre. Terry Jones, President von Sabre Computer Services, begruendet die Entscheidung mit der groesseren Wirtschaftlichkeit, die ein Outsourcer in diesem Geschaeft erreichen koenne. Kosten, die durch das Upgrading auf moderne Frame-Relay-Verbindungen und das Management der zunehmend komplexeren Technik angefallen waeren, liessen sich so einsparen.

Wer die Kontrolle ueber ein Netz dieser Groessenordnung ganz oder teilweise aus der Hand gibt, spart nach Einschaetzung von IDC- Analystin Tracy Bair rund zehn bis 20 Prozent beim Netzbetrieb. Die Outsourcing-Spezialisten haetten mehr Kapazitaeten, um die zunehmend komplexeren Betreuungsaufgaben zu bewaeltigen und neue Techniken zu adaptieren. Dennoch haben laut Bair bisher nur wenige Organisationen ihre Netze aus der Hand gegeben. Eher werde ein selektives Outsourcing bestimmter Funktionen wie des remoten Monitoring angestrebt, weil man die "strategische Ressource" Netzwerk selbst kontrollieren wolle.

"Unser Netz ist strategisch wichtig, aber deshalb muessen wir es nicht selbst besitzen", widerspricht Sabre-Chef Jones. Noch vor fuenf Jahren habe es weltweit kein Unternehmen gegeben, das in der Lage gewesen sei, ein X.25-Netz dieses Ausmasses zu betreiben. Inzwischen seien die Sita und andere grosse Carrier dieser Aufgabe gewachsen.

Sita will die Bandbreite des Sabrenet fuer Flughaefen und Reisebueros durch ihre Frame-Relay-Verbindungen staerken und die Reichweite ueber den amerikanischen Kontinent hinaus ausdehnen. Die Sita- Tochtergesellschaft Scitor bietet bereits weltweit Netzservices an und zaehlt unter anderem Fluggesellschaften, Hotelketten und Finanzunternehmen zu ihren Kunden.