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30.01.1998 - 

Für große Projekte noch nicht reif

Ovum: UML wird Standard der Zukunft

Gleichzeitig geben die Analysten zu bedenken, daß die UML für große unternehmenskritische Projekte noch nicht reif sei. Für deren Entwicklung sollten Anwender deshalb auf erprobte strukturierte, objektorientierte oder auch hybride Methoden zurückgreifen. Zur Realisierung von Echtzeit-Anwendungen empfehlen die Auguren, objektorientierte Ansätze mit Realtime-Erweiterungen zu verwenden.

Im Januar 1997 war UML von der Rational Corp. bei der Object Management Group (OMG) als Vorschlag eingereicht und dort am 17. November als Standard verabschiedet worden.

Mike Budd, Autor der Ovum-Studie: "Die UML unterstützt die meisten gängigen Entwicklungsverfahren unterschiedlichster Hersteller. Sie ist eine deutliche Verbesserung von Methoden wie der Object Modelling Technique (OMT), Booch oder Object Oriented Systems Engineering (OOSE)." Entwickler könnten sich mittels UML stärker auf die Beschreibung der Anwendungen konzentrieren.

Auch für Endbenutzer verspricht UML Verbesserungen. Sie hätten damit die Chance, Case-Diagramme dahingehend zu überprüfen, ob ihre Anforderungen beim Systementwurf auch berücksichtigt worden sind. "Die Entwicklung einer neuen Methode ist jedoch ein steiniger Weg, so daß auch die neueste Version 1.1 noch einige Schwächen aufweist", erklärt Budd.