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04.08.2005

P & I plant den Personaleinsatz

Der HR-Spezialist hat die Benutzerschnittstelle modernisiert und Auswertungen sowie die Personaleinsatzplanung flexibilisiert.

Der auf Software für das Personalwesen spezialisierte Anbieter Personal & Informatik AG (P & I) aus Wiesbaden hat die Version 6.0 von "Loga" vorgestellt. Sie soll ab Mitte Dezember an Kunden ausgeliefert werden.

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www.computerwoche.de/go

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*76060: SAP wildert im Oracle-Revier;

*79122: Personalaufgaben auslagern.

Überarbeitet hat der Hersteller die Benutzeroberfläche und den Auswertungsgenerator. Zudem wurde das Zeiterfassungsmodul, das bisher lediglich in das Web-Portal des Anbieters eingebunden war, komplett in die Loga-Architektur integriert. Beispielsweise sind die Informationen für die Zeiterfassung nun Teil des Datenmodells der HR-Software.

Die neue Benutzeroberfläche orientiert sich an dem Aussehen von "Office 2003". Im neuen Interface können Anwender aufgabenorientiert arbeiten, heißt es bei P & I. Mehrere Mitarbeiterdatensätze lassen sich in einer Maske öffnen und parallel bearbeiten. Über Kontextmenüs verzweigt der Nutzer auf zusätzliche Informationen über den Angestellten oder ruft weitere Funktionen von Loga auf.

Mit der Umstellung der Benutzerschnittstelle auf Office-Design folgt P & I einem Trend den Microsoft mit den eigenen ERP-Systemen "Navision" und "Axapta" vorgegeben hat. Die Benutzerschnittstellen dieser Produkte und nun auch die von Loga erinnern an Outlook. Auf diese Weise wollen die Hersteller erreichen, dass viele Anwender im Unternehmen Business-Software nutzen können und nicht nur Spezialisten.

In diese Richtung dachte P & I auch bei der Überarbeitung des Auswertungsgenerators. Ein Abfrage-Assistent soll es auch Anwendern ohne Datenbankkenntnisse erlauben, Abfragen am Bildschirm zu erzeugen. Neuerdings wertet dieses Werkzeug auch Daten des integrierten Zeitwirtschaftssystems aus.

Über den Generator können Loga-Nutzer zum Beispiel Schichtzeiten und Personal-Ist-Zeiten auswerten. Die Ergebnisse lassen sich in HTML, Portable Document Format und Excel exportieren.

Das rollenbezogene Benutzerkonzept von Loga umfasst nun auch die Module Entgeltabrechnung, Personal-Management, Zeitwirtschaft und Mitarbeiterportal. Somit müssen sich die Anwender nur einmal am System anmelden (Single-Sign-on) und können dann alle freigeschalteten Loga-Funktionen verwenden.

Komplett umgeschrieben hat P & I das Modul für die Personaleinsatzplanung. Dies geschah auf Wunsch zweier Großkunden. Die Fastfood-Kette Burger King will mit diesem Loga-Modul den Personaleinsatz in den Restaurants planen. Hierbei werden über den Tag verteilt im Halbstundentakt die Umsätze gemessen, um eine Prognose für die zu erwartende Anzahl an Kunden zu erhalten. Solche Mechanismen ließ das Loga-Programm bisher nicht zu. Anpassungen hat der Hersteller auch für das Klinikum Ludwigshafen vorgenommen, das ab Anfang 2006 den Bedarf an Stationspersonal mit Hilfe der Software planen und abrechnen will.

P & I stellt branchenneutrale, international einsetzbare Lösungen für die Personalwirtschaft her. Diese richten sich an mittelständische und große Unternehmen mit typischerweise dezentraler Struktur. Zu den Hauptkonkurrenten zählen Oracle (Peoplesoft) und SAP.