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16.10.1998 - 

Europa nicht betroffen

Packard Bell-NEC entläßt jeden fünften Mitarbeiter

Von den Personalkürzungen werden weder die europäischen noch die asiatischen und lateinamerikanischen Dependancen betroffen sein. In diesen Regionen sind insgesamt 2000 Mitarbeiter tätig. Die Entlassungen werden keine Auswirkungen auf Produktgruppen haben, teilte Firmensprecher Ron Fuchs mit.

Erst Anfang August 1998 hatte die NEC Corp. ihren Aktienanteil mit einer Finanzeinlage von 225 Millionen Dollar von 49 auf 52,81 Prozent aufgestockt. Neben den Japanern besitzt die französische Groupe Bull einen stimmrechtsfähigen Anteil von 11,68 Prozent. Die restlichen 35,51 Prozent befinden sich in Händen des Packard-Bell-Mitbegründers Beny Alagem und seiner Partner.

Mit den Personalmaßnahmen soll die Kostenstruktur des Unternehmens wieder auf Vordermann gebracht werden. Aus diesem Grund werde auch die Lagerhaltung neu organisiert. Packard Bell-NEC hatte in den vergangenen Jahren kontinuierlich Marktanteile verloren. Noch 1996 betrug dieser weltweit 5,9 Prozent, ein Jahr später nur mehr 5,3 Prozent. Für dieses Jahr rechnet IDC-Analyst Kevin Hausse mit 4,5 Prozent.

Nicht im Zusammenhang mit den Entlassungen steht eine Einigung, die Packard Bell-NEC vor einem US-Bundesgericht erzielte. Danach hat das Unternehmen ein Verfahren gegen die Zahlung von 3,5 Millionen Dollar für beendet erklären lassen. In diesem war es von einem ehemaligen Mitarbeiter beschuldigt worden, zwischen 1989 und 1995 als neu deklarierte und verkaufte PCs mit Komponenten bestückt zu haben, die aus gebrauchten Rechnern stammen. Die Firma weist trotz der Zahlung in Millionenhöhe aber alle Schuld von sich.