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17.04.2007

Palm entwickelt Linux für seine Smartphones weiter

Der PDA-Pionier will noch 2007 eine neue mobile Plattform herausbringen.

Die Verwendung von "Palm OS" auf einem Linux-Kernel werde die Leistung und Stabilität seiner Handhelds und Smartphones erhöhen, sagte Palm-CEO Ed Colligan auf einer Analystenkonferenz in New York. Gleichzeitig trage man mit der Plattform dem Interesse der Anwender Rechnung, ein ständig angeschaltetes, leichtes tragbares Gerät mit langer Batterielaufzeit zu besitzen. Weitere Aspekte seien eine breitere Hardwareauswahl und die Fähigkeit, gleichzeitig Sprache und Daten zu verarbeiten, so Colligan. Dabei adressiere Palm zwei Ge- biete, die dem ursprünglichen Palm-Betriebssystem in den vergangenen Jahren Schwierigkeiten bereitet hätten.

Colligan enthüllte, dass das Unternehmen inhouse bereits seit einigen Jahren an der neuen Plattform gearbeitet habe. Das Resultat werde Palm nicht an andere Hardwarehersteller lizenzieren, sondern exklusiv ver- wenden. Weitere Details nannte der Firmenchef nicht. Er er- klärte lediglich, es bestehe kein Zusammenhang mit der von Palmsource-Käufer Access entwickelten Access-Linux-Plattform.

Parallel will das Unternehmen wegen der starken Nachfrage von Geschäftskunden und TK-Firmen weiterhin auch Windows-Mobile-Geräte anbieten. Mit der Entwicklung von Anwendungen für beide Plattformen setze Palm seinen Wandel vom PDA- zum Smartphone-Hersteller fort, so Colligan weiter.

Groß geworden mit dem Verkauf des 1996 vorgestellten Westentaschencomputers "Palm Pilot", setzt die Company inzwischen ihre Hoffnung auf die neuen "Treo"-Smartphones. Im abgelaufenen dritten Geschäftsquartal steuerten die mit Windows- beziehungsweise dem - inzwischen von Access lizenzierten - Palm-Betriebssystem ausgestatteten Geräte 86 Prozent zum Gesamtumsatz bei. (mb)