Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

Nettoverlust deutlich reduziert

Palm legt beim Umsatz wieder zu

26.09.2003
MÜNCHEN (CW) - Handheld-Marktführer Palm konnte in seinem ersten Fiskalquartal 2004 (Ende: 29. August) erstmals seit fünf Quartalen im Jahresvergleich wieder eine Umsatzsteigerung ausweisen, erfüllte jedoch die Erwartungen der Analysten nicht ganz.

Das Unternehmen bilanzierte einen Nettoverlust von 21,7 Millionen Dollar oder 74 Cent je Aktie im Vergleich zu einem Fehlbetrag von 258,7 Millionen Dollar oder 8,93 Millionen Dollar pro Anteilschein aus der entsprechenden Vorjahresperiode. Der Umsatz betrug 177,4 Millionen Dollar, was eine leichte Steigerung gegenüber den 172,3 Millionen Dollar im Berichtszeitraum des Vorjahres bedeutete. Palm konnte damit zum ersten Mal nach fünf Quartalen in Folge im Jahresvergleich wieder zulegen; anders als beim Gewinn verpasste die Company jedoch beim Umsatz die Erwartungen der Analysten, die auf Einnahmen in Höhe von 185,4 Millionen Dollar spekuliert hatten.Von den Erlösen stammen 169 Millionen Dollar aus der Hardwaresparte Palm Solutions und rund 17 Millionen Dollar aus dem Softwarebereich Palmsource.

CEO und Chairman Eric Benhamou erklärte, das Quartal sei von "operationaler Disziplin" geprägt gewesen. Man habe den Verlust durch "stärkeren Fokus" auf die Bilanz reduzieren und den Umsatz durch eine Forcierung der Verkäufe von Produkten mit höheren Margen steigern können. Für das laufende zweite Quartal gab Finanzchefin Judy Bruner keine Prognose ab. Sie erklärte lediglich, die Hardwaresparte werde vermutlich zwischen 245 und 265 Millionen Dollar umsetzen und unter dem Strich einen kleinen Verlust bis Break-even ausweisen. Die Einnahmen des übernommenen Wireless-Handheld-Spezialisten Handspring seien dabei nicht berücksichtigt, hieß es weiter. Bekanntlich steht dem Unternehmen in Kürze - vorbehaltlich der noch ausstehenden Genehmigung durch die US-Börsenaufsicht SEC - ein drastischer Umbau ins Haus. So sollen die Softwaresparte Palmsource in ein eigenständiges Unternehmen überführt und Palm Solutions mit Handspring zum Hardwareanbieter Palm One fusioniert werden. (gh/tc)