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17.12.1999 - 

AOL, Nokia und Motorola wollen investieren

Palm verkauft Aktien im Wert von 100 Millionen Dollar

MÜNCHEN (CW) - America Online, Motorola und Nokia wollen sich an Palm beteiligen. Der 3Com-Ableger werde sich am 26. Februar 2000 vom Mutterkonzern lösen, so ein Firmensprecher.

Palm plant nach einem Bericht des "Wall Street Journal", Aktien im Wert von 100 Millionen Dollar zu verkaufen. Allerdings sei weder bekannt, wie viele Papiere ausgegeben werden, noch wie hoch der Preis pro Aktie liege. Palm Inc. soll laut der Security and Exchange Commission (SEC) unter dem Tickersymbol Palm an der Börse notiert werden.

3Com wollte laut einer Erklärung vom September dieses Jahres zunächst 20 Prozent der Palm-Aktien frei veräußern und 80 Prozent der Papiere an die 3Com-Teilhaber ausgeben. Demnach würde der Wert des Unternehmens bei etwa 500 Millionen Dollar liegen. Eine offizielle Stellungnahme zur Werteinschätzung war bislang nicht zu bekommen.

Der Netzspezialist informierte darüber hinaus, daß sich AOL, Motorola und Nokia zu je 1,5 Prozent an Palm beteiligen werden. Die Beteiligung soll Teil von Lizenzierungs- und Marketing-Geschäften sein. Doch während der Deal zwischen 3Com und Nokia bereits unter Dach und Fach zu sein scheint, stehen endgültige Abmachungen mit Motorola und AOL noch aus.

AOL will zusammen mit Palm einfach zu bedienende Internet-Zugangsgeräte bauen, die unter Palm-OS laufen sollen. Auch Motorola will das System für zukünftige Kombigeräte aus Handy, Organizer und Internet-Zugangsgeräte in Lizenz nehmen. Nokia hat bereits ein Lizenzabkommen mit 3Com geschlossen und will Anfang nächsten Jahres die ersten Geräte unter Palm-OS herausbringen. Für das erste Quartal meldete die Palm-Division eine Umsatzsteigerung um 52 Prozent von 116 auf 177 Millionen Dollar. Der Gewinn stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal von 8,1 auf 9,7 Millionen Dollar. Der Gesamtumsatz im letzten Geschäftsjahr betrug 563,5 Millionen Dollar.

Analysten rechnen mit einem Boom der Aktie. "Jeder liebt den Palm Pilot. Es ist wie bei Linux. Alle Technik-Freaks und Finanzleute werden das Papier kaufen", glaubt Craig Johnson, Marktforscher bei der Pita Group.