Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

24.05.2005

Palmisano sieht IBM wieder auf Kurs

Der Firmenchef zeigt sich nach dem schwachen Jahresauftakt zuversichtlich.

Die jüngsten Entlassungen und Restrukturierungsmaßnahmen werden Big Blue nach dem "Ausrutscher" im ersten Quartal 2005 wieder auf den richtigen Weg bringen, versicherte CEO Samuel Palmisano auf dem alljährlich stattfindenden Frühjahrstreffen mit Analysten in New York. Im Zuge des Konzernumbaus in Richtung On Demand, des Ausstiegs aus niedrigmargigen Geschäftsfeldern und der anhaltenden Globalisierung könne es noch weitere Rückschläge geben, erklärte der Leiter des weltgrößten IT-Konzerns. Langfristig gesehen würden sich die Bemühungen jedoch auszahlen.

Mehr mit Vergangenheitsbewältigung als mit Ankündigungen zur langfristigen Strategie beschäftigten sich auch die einzelnen Bereichschefs von IBM. Mitte März habe sein Team einen abrupten Auftragsrückgang verbucht, besonders in Westeuropa und Japan, berichtete der Leiter der Servicesparte John Joyce, der einen Großteil der Schuld für das schlechte Quartalsergebnis auf sich nahm. Insbesondere die Aufträge im Kernbereich Design und Aufbau von IT-Infrastruktur seien mit minus 14 Prozent überraschend stark eingeknickt, so Joyce.

Die Chefs der anderen Business Units schilderten ähnliche Symptome - plötzliche Schwierigkeiten in Europa ab Mitte März - und dokumentierten damit, wie stark der Verkauf von IBM-Hard- und Software vom Abschluss neuer Service-Deals abhängig ist. William Zeitler, der Verantwortliche für das Hardwaregeschäft, beklagte zudem, dass Dell und andere Konkurrenten den Druck im Bereich Lowend-Server erhöht hätten.

Das zweite Quartal habe dennoch gut begonnen, bekundete der Chef der Servicesparte. Nach ein paar gelungenen Deals fehle nun nur noch ein starkes Finish. Den angeblich zu hohen Fixkosten in Westeuropa und insbesondere in Deutschland rückt Big Blue derzeit massiv zu Leibe. Der Konzern will zwischen 10000 und 13000 Arbeitsplätze abbauen, den Großteil davon in Westeuropa. (mb) u