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18.09.2008

Panasonic baut dominierende Stellung bei Plasmabildschirmen aus

TOKIO (Dow Jones)--Die Hitachi Ltd wird Plasmabildschirme für die eigene Fernsehproduktion künftig nicht mehr selbst herstellen, sondern vom Panasonic-Konzern Matsushita Electric Industrial Co beziehen. Ab April nächsten Jahren soll Matsushita die Lieferung beginnen, wie aus einer Mitteilung von Hitachi am Donnerstag hervorgeht.

Auch die koreanischen Konzerne Samsung Electronics und LG vereinbarten eine Kooperation bei der Herstellung von Flachbildschirmen, wie der zuständige Branchenverband am Donnerstag veröffentlichte. Allerdings geht es in ihrem Fall um die arbeitsteilige Fertigung von LCD-Panels.

Mit dem Hitachi-Auftrag baut Panasonic seine dominierende Stellung als weltweit größter Hersteller auf dem Markt für Plasmabildschirme weiter aus. Hitachi möchte mit dem Schritt die eigene Fernsehproduktion wieder profitabel bekommen.

Die Kosten zur Sanierung dieses Geschäfts hatten dem japanischen Konzern im zurückliegenden Geschäftsjahr einen deutlichen Verlust beschert. Hitachi hat sich bei der Fernsehproduktion bereits aus dem Massenmarkt zurückgezogen. Der Ausstieg aus der Plasmabildschirmfertigung wird weitere 40 Mrd JPY kosten, beeinträchtigt aber nicht die Prognose.

Matsushita und Hitachi waren im TV-Geschäft schon zuvor Partner. So übernahm der Panasonic-Konzern im Jahresverlauf schon die Kontrolle eines Werks für LCD-Bildschirme, das bis dahin gemeinsam mit Hitachi und Toshiba geführt wurde. Der jetzige Lieferauftrag wird Matsushita dabei helfen, das für 2009 geplante fünfte Plasma-Bildschirm-Werk in Japan auszulasten.

Samsung Electronics und die LG Electronics beliefern sich künftig wechselseitig mit Flüssigkristallbildschirmen. LG produziert für Samsung ab Dezember monatlich 40.000 Panel der 22-Zoll-Klasse und bezieht von Samsung ab Januar die gleiche Stückzahl von Panels der 17-Zoll-Klasse. LG Electronics erklärte, man wolle mit Hilfe eines weiteren Lieferanten die Verhandlungsposition von den übrigen Fremdlieferanten verbessern.

Der japanische Unterhaltungskonzern Toshiba kündigte am Donnerstag an, er wolle bis Ende März 2011 auf 10% des weltweiten Marktes mit LCD-Fernsehern kommen. Das entspricht einem Absatz von 13 Mio Flüssigkristallfernsehern im Geschäftsjahr

-Von Kazuhiro Shimamura, In-Soon-Nam und Yuzo Yamaguchi, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 - 29725 111, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/rio/nas

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