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Demag-Fördertechnik im Rechenzentrum

Papier per Laufkatze

06.06.1975

DUISBURG - Für Papiertransporte in den Closed Shop der Demag EDV-Service GmbH in Duisburg ist kein Ausweis nötig: seit 1972 transportiert ein Kettenförderer (Laufkatzen) der Demag-Fördertechnik des Leerpapier aus dem Lager zu den beiden Schnelldruckern - und den output wieder hinaus zur Nachbearbeitung.

Mit dieser Transportautomatisierung ist man in Duisburg durchaus zufrieden - allerdings würde man heute eine andere technische Lösung wählen: "Wenn wir neu bauen würden, nähmen wir einen Bandförderer, der das Papier in Griffhöhe transportiert und keinen Kettenförderer mehr, der unter der Decke hängt", meint Geschäftsführer Dr. Werner Faßbender. Auch die Demag-Fördertechniker aus Wetter würden heute einen anderen Vorschlag machen als 1972: an einer Schiene hängende Einzelfahrzeuge wären technisch weniger aufwendig als ein Kettenförderer.

Für Bänder nicht geeignet

Aufgegeben hat man in Duisburg den Magnetband-Transport mittels Förderanlage, der zusammen mit dem Papiertransportsystem vor drei Jahren eingebaut worden war. Dr. Faßbender: "Wir haben umorganisiert und arbeiten jetzt mit einem Zwischenpuffer. Dadurch ist kein ständiges Zuführen von Bändern an die einzelnen Stationen mehr nötig. Es hat sich nämlich gezeigt, daß öfters Bänder schon wieder gebraucht wurden, solange sie noch auf dem Weg von der Station zurück ins Archiv waren. Jetzt bilden wir in Griffweite Arbeitspuffer pro Schicht und brauchen deswegen keinen ständigen Hin- und Hertransport mehr." Obwohl sich nach der Installation der Förderanlagen in Duisburg viele Kollegen für das Verfahren interessierten, hat sich bislang keiner gefunden, der es in seinem Rechenzentrum nachbauen ließ. -py