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02.06.1989 - 

Einstiegsmodelle der "Connection Machine" angekündigt:

Parallelrechner konkurriert mit Cray

FRAMINGHAM (IDG) - Nach zwei Jahren hat der amerikanische Computerhersteller Thinking Machines sein Versprechen eingelöst, im Supercomputersektor ein neues Preis-/Leistungsverhältnis zu etablieren. Die Frucht der Bemühungen: Zwei Low-end-Modelle des Parallelrechners "Connection Machine".

Die beiden Maschinen - Typenbezeichnung für beide: CM-2A - enthalten 4096 beziehungsweise 8192 Einzelprozessoren und erreichen 1 beziehungsweise 2 Gigaflops Rechenleistung. Die kleinere Maschine ist für rund eine halbe Million Dollar zu haben; die große kostet 1 060 000 Dollar. Beide Maschinen sollen ab Juni lieferbar sein. In der Ankündigung war auch ein passender Fortran-Compiler enthalten.

Mit den Parallelrechnern erhebt der Hersteller Anspruch auf die Palme für das beste Preis-/Leistungsverhältnis im Bereich der Supercomputer. Zielmarkt sind Universitäten als Ausbildungsstätten künftiger DV-Experten wie generell als Multiplikatoren. Langfristig will sich Thinking Machines dann auch an kommerzielle Kunden wagen.

Derzeit beansprucht Thinking Machines in den USA einen Marktanteil von 10 Prozent des Supercomputer-Kuchens für sich. Damit wäre das Unternehmen Branchenzweiter, nach Cray. In diesem Zusammenhang wird allerdings die Frage diskutiert, ob sich die beiden genannten Unternehmen im gleichen Anwendungssektor bewegen. Die Leitung von Thinking Machines bejaht - wohl aus Imagegründen - diese Frage, während unabhängige Experten sie aufgrund der völlig unterschiedlichen Architekturen und Softwarelösungen verneinen. Aus Anwenderkreisen war jedoch zu hören, daß die Connection Machine sehr wohl eine Konkurrenz für herkömmliche Supercomputer darstelle. Etwa John Whitney, Chef einer Computergrafik-Firma in Hollywood: Diese Maschine wird Cray Marktanteile kosten".