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09.01.2004 - 

Hersteller arbeitet an Anlagenbuchhaltung und CRM

Parity mottet Ascii-Benutzer-Schnittstelle ein

MÜNCHEN (CW) - Mit dem Release 4.0 seiner ERP-Software verabschiedet sich Parity Software aus Schwieberdingen endgültig von den Text-basierenden Clients. Windows- wie Linux-Anwender verwenden nun ausschließlich grafische Benutzeroberflächen. Zudem will die Firma demnächst eine eigene Anlagenbuchhaltung und CRM-Software anbieten.

Die für die Fertigungsindustrie und den Großhandel konzipierte Software "Parity ERP" verfügte bisher sowohl über grafische als auch textorientierte Bedienoberflächen. Zwar sind laut Anbieter die meisten Anwender bereits auf die modernen Clients umgestiegen, aus Gründen der Kompatibilität war die Firma jedoch gezwungen, beide Interfaces bei neuen Releases zu berücksichtigen. Bis jetzt, denn mit der Version 4.0 fallen die Ascii-Screens weg. Die Textoberflächen sind ein Relikt aus der Zeit, als der Hersteller ERP-Software für Unix entwickelte. Mittlerweile laufen die Programme nur noch unter Windows und Linux. Für Anwender der Text-basierenden Frontends soll die Migration reibungslos ablaufen und wird im Rahmen der Wartungsverträge vollzogen.

Seine grafischen Oberflächen entwickelt Parity mit Hilfe der Software "Qt" von Trolltech. Damit sei es möglich, aus einer Codebasis die ausführbaren Dateien für den Linux und den Windows-Client zu erzeugen. Einen nativen Web-Client bietet der Hersteller nicht an, stattdessen setzt man auf den Terminal-Server "Tarantella", der das ERP-Frontend im Browser präsentiert.

In der ersten Jahreshälfte 2004 will der ERP-Anbieter eine eigene Anlagenbuchhaltung auf den Markt bringen und damit sein Angebot für die Fertigungsindustrie ausbauen. Bisher hatte die Firma hier auf Fremdprodukte zurückgegriffen. Darüber hinaus entwickelt das Softwarehaus an einer Lösung für das Customer-Relationship-Management. Sie soll die Vertriebssteuerungsmechanismen des Warenwirtschaftsmoduls "AB1000" ergänzen.

Als einer der wenigen ERP-Anbieter setzt Parity nicht auf gängige SQL-Datenbanken von Microsoft, IBM oder Oracle. Die Software stützt sich auf "DB++" von Concept Asa, die laut Hersteller in puncto Anschaffung und Support wesentlich günstiger für den Kunden ist. (fn)