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09.06.2000 - 

Websphere als Standardplattform

Partner bahnen der IBM den Weg zum M-Commerce

MÜNCHEN (CW) - IBM hat acht Internet-Dienstleister dazu bewogen, sich für mindestens die Hälfte ihrer Mobile-Commerce-Projekte weltweit auf die Plattformprodukte der "Websphere"-Familie festzulegen. Im Gegenzug erhalten sie bevorzugte Unterstützung.

Von dem Deal erhofft sich die IBM, gleich zu Beginn eines Mobile-Commerce-Booms Softwarestandards setzen zu können. Um die dafür nötige Sogwirkung zu erzeugen, hat sich der Konzern bemüht, erfolgreiche Partner zu finden.

Tatsächlich haben die acht angeworbenen Firmen zusammen im vergangenen Jahr eine Milliarde Dollar mit Web-Design und Systemintegration umgesetzt. Mit von der Partie sind Agency.com, Answer-Think, Luminant, Organic, R/GA, Rare Medium, Razorfish und US-Interactive. Obwohl die Unternehmen allesamt in den USA beheimatet sind, handelt es sich um eine weltweite Vereinbarung.

Konkret verpflichteten sich die Partner, mindestens die Hälfte aller ihrer drahtlosen, mobilen Lösungen mit Hilfe von IBMs Middleware-Produkten zu realisieren. Als Basis der Entwicklungen soll dabei die für Herbst dieses Jahres angekündigte "Websphere Everyplace Suite" dienen, mit der sich Dienste und Inhalte an eine Reihe unterschiedlicher mobiler Endgeräte übertragen lassen. Hinzu kommen Programme für die Datensynchronisation, Subskriptions-Manager zur Verfolgung der Geschäftsaktivitäten und die Unterstützung verschiedener drahtloser Protokolle. Erste Kopien sollen bereits an bevorzugte IBM-Partner ausgeliefert worden sein. Außerdem erhalten die Partner auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Serviceleistungen und Schulungen.

Um sich im Markt für Mobile Commerce eine gute Ausgangspositon zu sichern, hat die IBM bereits im März dieses Jahres Kooperationen mit wichtigen Infrastrukturunternehmen vereinbart. Dazu gehören Cisco, Intel, Motorola, Nokia, Ericsson und Palm.

Die Bedeutung, die Big Blue diesem Geschäftsbereich zumisst, rührt von Prognosen her, die die Zahl der Nutzer von drahtlosen Kommunikationsgeräten wie Handys und Westentaschencomputern in den kommenden drei Jahren auf über eine Milliarde anwachsen sehen. Dann sollen mehr als 60 Prozent aller Web-Transaktionen über solche Geräte abgewickelt werden.