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18.04.1995

Partner erwarten keine Schwierigkeiten IBM und die italienische Stet wollen Joint-venture gruenden

MUENCHEN (CW) - Am Pokertisch fuer TK-Allianzen nahm nun mit IBM erstmals ein Mitspieler aus der traditionellen Computerszene Platz. Mit IBM hat die italienische Stet (Societe Finanziaria Telefonica per Azioni SpA), bisher eher ein Mauerbluemchen im grossen Spiel der Carrier, endlich einen Partner gefunden, der ihr den Anschluss an multinationale Kooperationen bietet.

Die beiden Unternehmen haben ein Memorandum of Understanding unterzeichnet, demzufolge sie globale TK-Dienstleistungen fuer Geschaefts- und Privatkunden anbieten wollen. Dazu moechten die Partner ihre existierenden Backbones verbinden und neben eigenen Diensten auch Services Dritter offerieren. Hierbei ist hauptsaechlich an die Uebertragung von Sprache, Daten, Video, Images sowie Text gedacht. Zur Verwirklichung dieser Plaene ist ein gemeinsames Joint-venture vorgesehen, an dem die Companies gleichermassen beteiligt sind.

Beide Unternehmen betonen jedoch, dass sie keine Absicht haetten, zu einem globalen TK-Supercarrier aufzusteigen, der regulaere Telefondienste anbietet. Ebensowenig habe man ein Interesse daran, in das Geschaeft der Content-Provider einzusteigen. Vielmehr wolle man eine Infrastruktur auf existierenden Telefonnetzen aufbauen, um so eine Basis fuer eigene Dienste oder Services von Drittanbietern bereitzustellen.

Da die IBM-Stet-Partnerschaft dabei die Grenzen zwischen Telekommunikation und Computer verschmelze, ist das Joint-venture laut John Whiteside, General Manager von IBMs Global Network, fuer diesen neuen Markt genau richtig positioniert.

Offiziellen Angaben zufolge soll das Gemeinschaftsunternehmen noch gegen Ende 1995, spaetestens aber zu Beginn des naechsten Jahres seine Arbeit aufnehmen. Spaeter sollen dann schrittweise weitere Dienstleistungen angeboten werden.