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24.09.2007

Partnervermittlung für den Handel

Ex-Sony-Chef Leopold Bonengl will in Deutschland eine B2B-Plattform nach englischem Vorbild etablieren: Händler können dort Dienstleistungen einkaufen und so das eigene Angebot risikolos erweitern.

Von Marzena Fiok

"OrderWork" heißt die neue B2B-Plattform, die Fachhändlern, Systemhäusern, Distributoren und anderen IT-Firmen helfen soll, ihren Service optimal zu gestalten. Das Prinzip ist ganz einfach: Verlangt der Kunde Services, die "seine" IT-Firma selbst nicht erfüllen kann, kann sie diese bei OrderWork einkaufen. Der Händler muss also selbst kein weiteres Personal einstellen, spart sich aber auch die zeitaufwändige Suche nach einem möglichen Partner. Ein Risiko gehen die Interessenten dabei nicht ein, wie Leopold Bonengl verspricht: Alle Dienstleister werden von OrderWork auf Referenzen und Qualität geprüft. Die Händler können also ihr Portfolio risikolos erweitern oder selbst freie Ressourcen anbieten, OrderWork kümmert sich um die Details und bekommt, wie bei Zwischenhändlern üblich, eine Provision. Der Ex-Sony Deutschland-Chef ist von der Idee so begeistert, dass er die Repräsentation und den Aufbau der Firma in Deutschland übernommen hat.

In Großbritannien ist OrderWork laut Bonengl bereits die führende Handelsplattform für IT-Dienstleistungen und betreibt den IT Skills Finder für Microsoft Certified Professionals im Auftrag von Microsoft UK. "Jetzt beginnt in Deutschland die Marktbearbeitung durch OrderWork", sagt Bonengl.

"Gehandelt" wird mit speziellen, seltenen oder gängigen IT-Dienstleistungen, darunter Installationen, Reparaturen und Upgrades von PCs, Servern, Netzwerken und Telekommunikationstechniken. Auch kurzfristige Projektunterstützung oder Urlaubsvertretungen sind im Angebot. "Egal welche Dienstleistung der Kunde für die gekauften Produkte benötigt, der Händler kann mit OrderWork maßgeschneiderte Lösungen oder pauschalierte Angebote entwickeln. Dadurch ergeben sich für den Handel neue Umsatzmöglichkeiten mit besseren Margen und insbesondere eine noch höhere Kundenzufriedenheit", so Bonengl.

Die Steuerung des Geschäfts erfolgt über eine Internetplattform. Neben der Auftragsvergabe werden alle administrativen Prozesse übers Internet abgewickelt. Darüber hinaus steuert OrderWork den gesamten Dienstleistungsprozess und übernimmt gleichzeitig die Qualitätskontrolle.

In Großbritannien ein Erfolg

Dass die Idee funktioniert, hat man in England bereits bewiesen, wie Chairman Toby Strauss sagt. Nun hofft man, mithilfe des namhaften Repräsentanten auch den deutschen Markt zu erobern: "Deutschland ist für OrderWork ein zentraler Markt. Und durch die Flexibilität unserer Angebote und die Sicherstellung einer hohen Qualität unserer Dienstleistungen können wir die hiesigen Anforderungen hervorragend erfüllen."

Auch Bonengl ist überzeugt, dass der hiesige IT-Markt auf dieses Angebot gewartet hat: "In England hat man viel früher als in Deutschland die Veränderungen im Markt und beim Kunden erkannt. Das Zusammenschmelzen der Bereiche Telekommunikation, Consumer Electronics und Home Entertainment sucht nach neuen Lösungsansätzen für die Komplexität der Anwendungen und Hilfestellungen für den Händler." OrderWork könne genau das bieten: "OrderWork kommt nach Deutschland, um dem Händler innovative Servicepakete anzubieten und ihm zu helfen, die Probleme seiner Kunden zu lösen." Wer sich für das neue Angebot interessiert oder selbst Services anbieten möchte, kann unter www.orderwork.de Kontakt mit den Verantwortlichen aufnehmen.