Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

14.12.2015 - 

Apple

Patent zeigt Konzept für wasserdichte iPhone-Anschlüsse

Ein von Apple eingereichter Patentantrag zeigt eine neue Möglichkeit das iPhone wasserdicht zu konstruieren. Demnach soll selbstheilendes Elastomer dafür sorgen, dass Kopfhörerbuchse und Stromanschluss vor eindringendem Wasser geschützt sind.

In der Datenbank des US-amerikanisches Patent- und Markenamts ist ein von Apple eingereichtes Patent aufgetaucht, das eine Methode zum Schutz elektrischer Anschlüsse und des Kopfhörereingangs vor dem Eindringen von Wasser und Schmutz beschreibt. Dem bereits genehmigten Antrag zufolge soll dafür Elastomer zum Einsatz kommen, und damit ein Kunststoff, der sich ähnlich wie Gummi bei Zug- und Druckbelastung elastisch verformt und danach wieder in seine ursprünglich unverformte Gestalt zurück findet. Das vorliegende Dokument beschreibt verschiedene Möglichkeiten, wie mit dieser Technik beispielsweise das iPhone wasserdicht gemacht werden könnte.

Alle Optionen offen: Einem Gerücht zufolge will Apple beim Nachfolger des iPhone 6s (Bild) komplett auf eine Audiobuchse verzichten.
Alle Optionen offen: Einem Gerücht zufolge will Apple beim Nachfolger des iPhone 6s (Bild) komplett auf eine Audiobuchse verzichten.
Foto: Apple

Eine im Patentantrag beschriebene Möglichkeit zeigt, wie der Kopfhörereingang beispielsweise beim iPhone mit einer Art Pfropfen aus Elastomer geschützt wird. Der befände sich dann im oberen Teil des Anschlusses für den Klinkenstecker, noch vor den tiefer sitzenden Kontakten. Wird nun der Kopfhörer angeschlossen, durchdringt der Stecker den elastischen Kunststoff, beim Herausziehen findet er in seine ursprüngliche Form zurück und verschließt den Anschluss wieder. In einem weiteren Auszug beschreibt Apple, wie das Elastomer auch tiefer im Anschluss genutzt werden könnte: Die Klinke müsste mehrere Schichten durchdringen, die je zwischen den Kontaktringen angebracht sind.

Nach einer anderen Ausführung könnte Elastomer mit leitenden Partikeln zum Einsatz kommen. Somit könnte der gesamte Anschluss für Kopfhörer oder auch den von Apple im iPhone verwendeten Lighning-Port mit dem Kunststoff ausgefüllt werden. Beim Anschluss würde dieser dann verdrängt und dadurch sogar eine besseren elektrischen Kontakt als bisherige Lösungen bieten. Ob Apple eine der mit dem Patent eingereichten Techniken allerdings schon im nächsten iPhone oder überhaupt praktisch einsetzt bleibt unklar.

Bereits im Sommer dieses Jahres hat Apple ein Patent eingereicht, bei dem ein wasserdichtes iPhone noch mit feuchtigkeitsabweisender Beschichtung und Silikondichtungen wasserresistent gemacht werden sollte.

powered by AreaMobile

Newsletter 'Produkte & Technologien' bestellen!